8. Mai 2015

Ecovacs Winbot W930 – Fensterputzen Adé

Fensterputzroboter sind im Kommen! Und schon bald könnte die unbeliebte Hausarbeit der Vergangenheit angehören. An dieser Vision arbeitet auch Ecovacs mit dem Winbot W930. Wir haben den innovativen Fensterputzroboter getestet.

Gerade Hausbesitzer können ein Lied von den Mühen singen, die man aufwenden muss, um stets saubere und streifenfreie Fenster zu haben. Was liegt da näher, als sich einen Fensterputzroboter anzuschaffen? Doch die Wahl des richtigen Modells ist nicht leicht. Immer mehr Hersteller drängen mit einer Vielzahl an diversen Robotern auf den Markt. Das derzeit wohl innovativste Fensterputz-Vehikel ist der Winbot W930 von Ecovacs. Der Winbot verspricht, die lästigste aller Hausarbeiten zu übernehmen und dem Besitzer mehr Zeit für das Wesentliche des Lebens zu schenken. Ob er dieses Versprechen einhalten kann, haben wir getestet.

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Intelligente Fortbewegung und Fensterreinigung

Mit reichlich innovativer Technik kommt das mit dem diesjährigen Red Dot Award ausgezeichnete Vorzeigemodell aus der Sparte der Fensterputzroboter von Ecovacs daher. Da ist zum einen das sogenannte „Smart Drive System“, hinter dem sich ein ausgefeilter Fortbewegungsmechanismus verbirgt. So vermag der Roboter dank des in sich rotierenden Mittelteils, an dem die Antriebsketten des Putzers angebracht sind, die Richtung zu ändern, ohne dass sich der äußere Körper des Roboters bewegt. Dadurch können auch Ecken und Kanten erreicht und kleinere Fensterflächen vom Winbot bearbeitet werden. Das mehrstufige Reinigungssystem, bei dem das Mikrofasertuch für die Entfernung von groben Schmutz und Schlieren verantwortlich ist und die Gummilippen sich feinen Staubs und überschüssiger Reinigungsflüssigkeit annehmen, soll zudem eine gründliche Reinigung garantieren. Gegen Abstürze ist der Winbot W930 gleich dreifach gesichert: Neben einem zusätzlichen Ansaugring und einem Akku, der die Vakuumpumpe mit Energie im Falle eines Stromausfalls versorgt, verhindert ein Saugnapf für Mensch und Maschine heikle Fensterstürze.

Hinteransicht des Winbot 9

Das mehrstufige Reinigungssystem des Winbot 9 garantiert eine gründliche Reinigung. © Ecovacs

Systematische Reinigung

Bevor das Putztalent des Roboters zur Geltung kommen kann, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden: Zunächst muss das Mikrofasertuch angebracht und mit Fensterputzmittel besprüht werden – ein Reinigungsspray wird mitgeliefert, man kann aber auch herkömmlichen Fensterreiniger verwenden. Danach wird das Sicherungsseil mit dem Saugnapf verbunden und zu guter Letzt der Winbot an den Strom angeschlossen. Mit ein wenig Druck wird er dann an die Scheibe gedrückt und der Starknopf betätigt. Sogleich saugt sich der Roboter an das Fenster an und das Putzen kann beginnen. Ein leises Brummen, von dem sich wohl kaum ein Nachbar gestört fühlen sollte, begleitet den Winbot bei seiner Arbeit. Diese erledigt er keineswegs nach dem Zufallsprinzip: Er merkt sich den zurückgelegten Weg und putzt die Scheibe systematisch in Bahnen. Nach rund fünf Minuten signalisierte der Roboter im Test durch ein Piepen das Ende des Putzdurchgangs. Mit einem Handgriff ließ sich der Winbot kinderleicht von der Fensterscheibe abnehmen. Komplett sauber war die stark verschmutzte Fenster in unserem Test nach dem ersten Durchgang nicht. Gegen alltäglichen Schmutz wie Staub und Wasserflecken zeigte sich der Winbot aber ausreichend gewappnet.

Vorderansicht Winbot 9

Der Winbot kann nicht nur auf Fenstern, sondern auf nahezu allen glatten Flächen eingesetzt werden. © Roboterwelt

Fazit  

„Live Smart. Enjoy Life“, so lautet das Firmenmotto von Ecovacs. Und ja, man trifft eine kluge Entscheidung, wenn man sich den Winbot W930 zulegt, damit dieser sich der mühevollen Hausarbeit des Fensterputzens annimmt, während man selber die dazugewonnene Freizeit genießt – vorausgesetzt man ist bereit, den nicht gerade günstigen Preis von derzeit rund 400 Euro zu zahlen. Zuverlässig reinigt der emsige Fensterputzroboter Scheiben jeder Größe von Alltagsschmutz wie Staub und Wasserflecken. Mit stärker verschmutzten Flächen hat der Roboter seine Mühe und Not, was auch an der fehlenden Schmutzerkennung liegt. Indem man den Roboter mit der mitgelieferten Fernbedienung über diese Stellen steuert, können auch besonders verunreinigte Stellen gereinigt werden. Doch das erhöht den Aufwand der Reinigung und es stellt sich die Frage, inwiefern dann noch von einer autonomen Reinigung die Rede sein kann. Auch das Hinübersetzen von einem Fenster zum nächsten erfordert den händischen Einsatz eines Menschen. Dennoch: Besonders da, wo es große Flächen zu reinigen gilt, lohnt sich der Einsatz des Winbot W930. Ein Pluspunkt ist zudem, dass er nicht nur Fensterscheiben, sondern auch Spiegel, Duschkabinen und andere glatte Flächen reinigen kann.

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