9. Juni 2015

Ecovacs Winbot W830 – Der vielseitige Fensterputzroboter

Der Winbot W830 von Ecovacs ist ein handlicher Fensterputzroboter, der vielfältig eingesetzt werden kann. Er putzt nämlich nicht nur auf Fensterscheiben, sondern auch auf Kacheln, Fliesen und anderen glatten Flächen.

Wer heute noch mit der Hand Fenster putzt ist selber schuld! So zumindest lautet die Devise der Hersteller von Fensterputzroboter, die Hausbesitzern ihre Geräte schmackhaft machen möchten. Einer von den neuartigen autonomen Fensterputzern ist der Winbot W830 der chinesischen Firma Ecovcas. Er verspricht, die lästige Hausarbeit zu verrichten und dem Besitzer mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu ermöglichen. Inwiefern der Winbot dieses Versprechen einhalten kann, haben wir getestet.

Vorderansich des Winbot W830

Der Winbot W830 ist vielseitig einsetzbar und kann auf fast allen vertikalen glatten Oberflächen eingesetzt werden. © Ecovacs

Vielseitiges Leichtgewicht

Mit 1,3 Kilogramm ist der Winbot W830 ein wirkliches Leichtgewicht. Außerdem ist er recht handlich, misst er doch gerade einmal 22x22x10,3 Zentimeter. Aufgrund seiner Kompaktheit kann er auf vergleichsweise kleinen Fensterflächen putzen. Das Einsatzfeld des Winbot beschränkt sich jedoch nicht nur auf Fensterscheiben, vielmehr kann er auch auf anderen vertikalen Oberflächen wie Fliesen, Spiegel oder gar Duschkabinen reinigen. Seine Vielseitigkeit hat er dem ausgefeilten Ansaugmechanismus zu verdanken: Mit der sogenannten Luftstromtechnik hält er sich mühelos an der Oberfläche fest. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Winbot W930, kann er auch auf unebenen Flächen eingesetzt werden und beispielsweise über Fugen fahren.

Roboter generiert Reinigungsweg

Den Winbot für den Einsatz vorzubereiten, ist mit einigen Handgriffen getan. Einfach den Saugnapf des Sicherungsseils an das Fenster anbringen, das mitgelieferte Mikrofaserpad auf die Unterseite des Winbots heften und es zu guter Letzt mit Fensterputzmittel besprühen. Dann wird er an die zu reinigende Fläche gedrückt und der Startknopf betätigt. Sogleich saugt sich der Roboter an das Fenster an und beginnt sich auf zwei rutschfesten Antriebsketten fortbewegend seine Arbeit. Besonders leise geht er dabei nicht vor: Fast 70 Dezibel betrug der Geräuschpegel in unserem Test.

Vakuumpumpe des Winbot 8

Der innovative Luftansaugmechanismus erlaubt es dem Winbot 8, sogar über Fugen zu fahren. © Ecovacs

Mit seinen Sensoren ertastet der Winbot die Fensterscheibe und erkennt mit diesen nicht nur Hindernisse, sondern erfasst ebenso die Größe der Fläche und berechnet einen Reinigungsweg, den er systematisch abfährt. Sobald der Roboter seine Arbeit erledigt hat – in unserem Test benötigte er für eine zwei Quadratmeter große Scheibe rund sieben Minuten –, tut er dies mit einem Signalton kund. Das Ergebnis war insgesamt zufriedenstellend. Staub und Wasserflecken konnte der Winbot entfernen. Allerdings zeigte sich, dass er in den Ecken und entlang der Rahmenkanten des Fensters nicht gründlich reinigte. Hier schnitt der mit dem sogenannten „Smart Drive System“ ausgestattete Firmenkompagnon Winbot 9 besser ab. 

Fazit  

Für Hausbesitzer mit vielen Fenstern ist der Winbot W830 eine lohnenswerte Investition. Zuverlässig reinigt der Winbot Scheiben von alltäglichem Schmutz. Blitzblanke Reinigungsergebnisse kann man jedoch nicht von ihm erwarten. Gerade gegen Verschmutzungen in den Fensterecken zeigte er sich unwirksam. Dafür kann der emsige Fensterputzroboter auch auf anderen glatten Flächen eingesetzt werden. Selbst Wandverfliesungen mit Fugen sind für ihn kein Problem. Mit einem Preis von derzeit rund 300 Euro ist er zwar nicht gerade günstig, aber immer noch preiswerter als beispielsweise der Winbot 9. Für ihn sprechen außerdem die Handlichkeit und das geringe Gewicht.


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