4. Juli 2015

Gespräche auf der Maker Faire Hannover 2015: #3 Markus Knapp/ Robotiklabor

Wir haben uns sehr gefreut, auf der Maker Faire Hannover 2015 die Macher vom Robotiklabor kennenzulernen. Markus Knapp hat uns erklärt, was er macht und warum ihm genau das Spaß macht.

Markus Knapp vom Robotiklabor erklärt an seinem Stand interessierten Besuchern seine Projekte.

Markus Knapp vom Robotiklabor erklärt an seinem Stand interessierten Besuchern seine Projekte. © Roboterwelt

Britta Zachau: Was macht das Robotiklabor?

Markus Knapp: Wir machen monatlich einen Podcast, eigentlich machen wir immer nur Quatsch in der Sendung (lacht). Wir sind mittlerweile recht erfolgreich und hatten im Juni unsere fünfzigste Sendung. Letztes Jahr hatten wir 80.000 Downloads, das ist eine ganz gute Quote. Laut Heise.de sind wir Deutschlands größter Podcast rund um Robotik-Themen, allerdings gibt es auch nicht viele in diesem Bereich.

Britta Zachau: Was sind eure Themen?

Markus Knapp: Wir berichten über alles Mögliche: Über Basteln, Arduino, Robotik, Raspberry Pi oder auch Industrieroboter oder Mikrocopter, Drohnen, 3D-Drucker – also die ganze Mischung. Im weitesten Sinne quatschen wir über alle Themen rund um Robotik. Unsere Sendungen sind bekannt dafür, dass sie immer recht lang werden, weil wir gerne mal abschweifen und uns mal locker unterhalten. Unsere letzte Sendung beispielsweise ging über fünf Stunden. Aber der Vorteil ist ja, Harry Potter liest man ja auch nicht am Stück. Es ist eben zeit-souveränes Hören.

Britta Zachau: Macht ihr das auch beruflich?

Markus Knapp: Nein, das ist alles Hobby.

Britta Zachau: Wir seid ihr dazu gekommen, das zu machen?

Markus Knapp: Gute Frage! Ich hab schon immer gerne gebastelt. Mit Elektronik und Software wie bei dem Roboter hier (siehe Foto unten), der komplett selber entwickelt wurde. Es ist ein bisschen wie bei Lego: Wenn es fertig ist, ist es langweilig. Das ist immer mein Lieblingszitat. Ich fand es einfach interessant, Elektronik und Software zu kombinieren und zu sehen: Da passiert etwas. Und es ist für mich ein schöner Ausgleich zur Arbeit. Ich arbeite zwar in der IT, aber es ist im Prinzip Service. Wenn ich da nach Hause komme, da läuft dann zwar alles, sieht aber aus wie vorher. Das Schöne für mich am Basteln ist, dass man damit etwas erschafft. Man sieht, da dreht sich was, man kann was schrauben, was anfassen, was löten. Das finde ich ganz spannend an dem Thema.

Britta Zachau: Wie lange macht ihr das schon?

Markus Knapp: Den Podcast machen wir bestimmt schon seit zehn vier Jahren. Das machen wir zu mehreren. Auf unserer Website findet man alles dokumentiert, was wir in den dieser ganzen Zeit gesendet haben. Dort gibt es auch Bilder von den Robotern und Mikrocoptern und auch einen Link zu einer Bastelseite.

Britta Zachau: Vielen Dank für das Gespräch!

Sebastian Scholtysek und Britta Zachau von Roboterwelt gefällt der Roboter vom Robotiklabor - ein Vorbild für unser Projekt B1! © Roboterwelt

Sebastian Scholtysek und Britta Zachau von Roboterwelt gefällt der Roboter vom Robotiklabor – ein Vorbild für unser Projekt B1! © Roboterwelt

Anmerkung: Markus Knapp betreibt auf direcs.de seit etwa zehn Jahren auch ein privates Robotikprojekt.


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