Ein Saugroboter ist kein Gerät mehr, sondern ein System: Roboter, Station, App, Verbrauchsmaterial. Wer im Herbst 2026 einen kauft, vergleicht nicht mehr nur Saugen und Akku, sondern Kamera oder Laser, Absaugen oder Waschen, Walze oder Mopps. Die Werbung hilft dabei wenig. Sie nennt Saugkräfte jenseits von 30.000 Pascal und Schwellen bis zehn Zentimeter.
Wir haben deshalb nicht die Werbetexte verglichen, sondern die Datenblätter in unserem eigenen Katalog. Für 52 Saug- und Saug-Wisch-Roboter ist dort hinterlegt, wie sie navigieren, was ihre Station kann, wie sie wischen, wie hoch sie sind und welche Hindernisse sie laut Hersteller überwinden. Das Ergebnis lässt sich auf drei Sätze bringen: Unter 250 Euro gibt es keine Kamera. Ab 250 Euro hat jedes Modell eine Absaugstation. Und flach sind Geräte in jeder Preisklasse.
Was das für Ihren Haushalt bedeutet, hängt weniger vom Budget ab als von vier Fragen: Gibt es Haustiere, viel Teppich, hohe Schwellen oder niedrige Möbel?
So haben wir ausgewertet
Grundlage sind alle 52 Modelle in unseren Kategorien Saugroboter und Saug-Wisch-Roboter, Stand 11. Oktober 2026. 47 davon wischen auch, fünf sind reine Sauger. Die Merkmale stammen aus den Herstellerangaben, die wir beim Anlegen der Produkte erfasst haben. Was ein Hersteller nicht angibt, steht auch nicht im Datensatz – wir schätzen nichts nach.
Die Preisklassen richten sich nach dem Angebotspreis, der in unserem Katalog hinterlegt ist. 48 Modelle haben ein solches Angebot, vier nicht: zwei ältere Modelle von Vorwerk und Miele, ein angekündigtes Samsung-Gerät und ein Makita-Roboter für Gewerbeflächen. Preise ändern sich täglich; die Klassen sind deshalb als grobe Einordnung gemeint, nicht als Preisvergleich.
Die Lücken sind teils groß. Eine Angabe zur maximalen Hindernishöhe fehlt bei 13 der 52 Modelle, zur Bauhöhe bei 7, zur Lautstärke bei 32. Ob ein Roboter Teppich erkennt, ist nur bei 24 Modellen belegt. Wo das die Aussage einschränkt, sagen wir es dazu.
Was es in welcher Preisklasse gibt
Laut unserem Katalog, Stand 11. Oktober 2026, verteilen sich die 48 Modelle mit Angebot so:
Preisklasse | Modelle | mit Kamera | Absaugstation | Moppwäsche | häufigste Wischart | Hindernisse über 24 mm |
|---|---|---|---|---|---|---|
unter 250 € | 13 | 0 | 7 (1 ohne Angabe) | 3 | statisches Wischpad (8) | 0 von 7 |
250 bis unter 500 € | 14 | 6 | 14 | 13 | rotierende Mopps (11) | 3 von 12 |
500 bis unter 800 € | 12 | 11 | 12 | 12 | Wischwalze (5), rotierende Mopps (4) | 5 von 9 |
ab 800 € | 9 | 8 | 9 | 9 | rotierende Mopps (4), Wischwalze (4) | 8 von 8 |
„Mit Kamera“ heißt: Der Roboter nutzt eine Kamera zur Navigation oder Hinderniserkennung, allein oder zusätzlich zu Laser oder 3D-Sensor. Die letzte Spalte zählt nur Modelle, für die der Hersteller eine Hindernishöhe nennt.
Drei Schwellen fallen auf. Die Kamera kommt ab 250 Euro und wird ab 500 Euro zum Standard. Die Absaugstation kommt ebenfalls ab 250 Euro: Alle 35 Modelle darüber leeren ihren Staubbehälter selbst, 34 waschen auch die Mopps. Unter 250 Euro ist beides die Ausnahme, aber nicht ausgeschlossen. Das Kletterfahrwerk ist eine Sache der oberen Klassen: Alle acht Modelle mit Angebot, für die der Hersteller 60 Millimeter oder mehr angibt, liegen über 450 Euro, fünf davon über 800.
Was sich dagegen kaum mit dem Preis ändert, ist die Bauhöhe. Elf Modelle sind höchstens 8,5 Zentimeter hoch, und sie verteilen sich auf alle Preisklassen: vier unter 250 Euro, je zwei in den drei Klassen darüber, dazu eines ohne Angebot. Das flachste Gerät im Katalog, der eufy Auto-Empty C10 mit 7,2 Zentimetern, liegt in der günstigsten Klasse.
Kamera oder Laser: was die Navigation unterscheidet
43 der 52 Modelle im Katalog kartieren die Wohnung per LiDAR, meist mit einem Laserturm auf der Oberseite. Die Karte selbst ist keine Frage des Preises mehr: Zehn der 13 Modelle unter 250 Euro arbeiten mit LiDAR, die übrigen drei mit 3D-Sensor, Infrarot oder ganz ohne Karte per Gyroskop.
Der Unterschied liegt in dem, was vor dem Roboter auf dem Boden liegt. Ein Laser erkennt, dass dort etwas ist. Eine Kamera mit Bilderkennung kann unterscheiden, ob es ein Stuhlbein, ein Ladekabel, eine Socke oder ein Haufen vom Hund ist, und entsprechend ausweichen. Die Stiftung Warentest prüft genau das: Zu ihrem Prüfprogramm gehören das Überfahren von Kabeln, die Störung durch lange Haare und das Erkennen einer Hundekot-Attrappe.
Eine Kamera im Wohnzimmer hat allerdings eine zweite Seite. Welche Daten die Geräte erfassen und wie man das begrenzt, haben wir im Beitrag über Saugroboter und Datenschutz zusammengetragen. Die Stiftung Warentest bewertet auch, ob die Apps Daten senden, die für den Betrieb nicht nötig sind.
Die Station: absaugen, waschen, trocknen
Eine Absaugstation zieht den Staubbehälter nach jeder Fahrt in einen Beutel oder Behälter. Eine Komplettstation wäscht zusätzlich die Mopps, trocknet sie und füllt Wasser nach. In unserem Katalog haben 37 der 52 Modelle beides.
Bei den Komplettstationen lohnt der zweite Blick auf das Waschwasser. Von den 29 Modellen mit Angabe waschen neun mit bis zu 100 °C, alle über 500 Euro. Der ECOVACS DEEBOT T30e OMNI, eine der günstigsten Komplettstationen im Katalog, wäscht mit kaltem Wasser, ein dreame-Modell ganz ohne Heißwasser.
Die Station kostet Geld und Platz. Die Stiftung Warentest hält fest, dass Roboter ohne Absaugstation billiger sind; dafür muss man die Staubbox öfter selbst leeren. Komplettstationen brauchen zusätzlich Raum für zwei Wassertanks, beim T30e jeweils vier Liter für Frisch- und Schmutzwasser.

Mopps, Walze oder Pad
Beim Wischen gibt es drei Bauarten, und sie hängen eng mit dem Preis zusammen. Das statische Wischpad, ein Tuch unter dem Roboter, ist unter 250 Euro die Regel: acht von 13 Modellen. Es wird nicht in einer Station gewaschen; beim dreame D20 Pro Plus etwa hebt es sich auf Teppich auch nicht an. Rotierende Mopps sind mit 22 Modellen die häufigste Bauart; sie drehen sich mit Anpressdruck, viele fahren an Kanten aus und heben sich auf Teppich um 9 bis 15 Millimeter.
Die Wischwalze ist die jüngste Bauart: eine Rolle, die beim Fahren ständig mit Frischwasser gespült wird, während ein Tank im Roboter das Schmutzwasser aufnimmt. Zwölf Modelle im Katalog wischen so, neun davon über 500 Euro. Ein einzelnes Gerät bietet einen Bandmopp, der ähnlich arbeitet.
Welche Bauart besser wischt, lässt sich aus Datenblättern nicht ablesen. Wer vor allem saugen will und nur gelegentlich feucht wischt, braucht weder Walze noch Waschstation.
Schwellen und Bauhöhe: die Zahlen genau lesen
Für 23 der 39 Modelle mit Angabe nennen die Hersteller eine Hindernishöhe von 15 bis 25 Millimetern. Das reicht für flache Türschwellen und Teppichkanten. Wer höhere Übergänge hat, braucht ein Modell mit anhebbarem Fahrwerk, und bei diesen lohnt das Kleingedruckte.
roborock gibt für den Saros 20 „Doppelschwellen mit maximal 8,8 cm“ an. In der Fußnote steht, was gemeint ist: zwei Stufen von höchstens 4,5 und 4,29 Zentimetern im Abstand von 12 bis 14 Zentimetern, ermittelt in internen Tests des Herstellers. MOVA schreibt beim V50 Ultra Complete von 6 Zentimetern und erklärt in der Fußnote: „Darunter versteht man die kombinierte Höhe von zwei Stufen.“ Eine einzelne Stufe überwindet er bis 4,2 Zentimeter. Die große Zahl gilt also für eine Doppelschwelle, nicht für eine einzelne Stufe. Messen Sie Ihre höchste Schwelle und vergleichen Sie mit der Angabe für Einzelstufen.
Bei der Bauhöhe ist es umgekehrt: Hier zählt jeder Millimeter, und die Angaben sind meist eindeutig. Die Grenze setzt fast immer der LiDAR-Turm. Flache Modelle verzichten entweder ganz darauf und navigieren mit 3D-Sensor, Kamera oder Infrarot, oder sie fahren den Turm unter Möbeln ein. Messen Sie den Abstand unter Sofa und Bett, bevor Sie sich festlegen.
Warum die Pascal-Zahl wenig sagt
Die Saugkraft steht auf jeder Packung, meist in Pascal. In unserem Katalog reicht sie von 3.000 bis 42.000 Pa, und im Mittel steigt sie mit dem Preis: Der Median liegt unter 250 Euro bei 10.000 Pa, ab 800 Euro bei 36.000 Pa. Für eine Kaufentscheidung taugt die Zahl trotzdem kaum.
Erstens messen die Hersteller selbst. MOVA schreibt zu den 24.000 Pa des V50 offen: „Basierend auf Tests in unserem internen Labor.“ Bei roborock steht die Saugkraft des Saros 20 ohne Angabe, wie sie gemessen wurde. Zweitens misst Unterdruck nicht, was am Ende im Behälter landet. Die internationale Prüfnorm IEC/ASTM 62885-7 für Trockensaugroboter beschreibt Verfahren, mit denen die Staubaufnahme auf Hartboden und Teppich und die Faseraufnahme aus Teppich gemessen werden. Auch die Stiftung Warentest bewertet Gründlichkeit, Ecken und Kanten und eingewalzte Fasern, nicht Pascal.
Drittens gibt es keine gesetzliche Untergrenze. Die EU-Ökodesign-Verordnung für Staubsauger von 2013 nimmt Saugroboter ausdrücklich aus. Wie weit Zahl und Preis auseinanderliegen können, zeigt der Katalog: Der DEEBOT T30e OMNI wird mit 25.000 Pa angegeben, der Dyson Spot+Scrub Ai in der obersten Preisklasse mit 18.000 Pa.

Welcher Haushalt was braucht
Haustiere: Achten Sie auf eine Bürste, die gegen aufgewickelte Haare gebaut ist, und auf eine Kamera-Hinderniserkennung. Die gibt es in unserem Katalog erst ab 250 Euro. Unser Merkmal „Anti-Verheddern“ ist nur bei gut der Hälfte der Modelle belegt; im Zweifel auf der Produktseite des Herstellers nachsehen.
Viel Teppich: Wichtig ist, dass der Roboter auf Teppich nicht nass wischt. Mopps und Walzen, die sich anheben oder in der Station abgelegt werden, lösen das. Bei einem Pad, das sich nicht anhebt, bleibt nur, es abzunehmen oder Teppichflächen in der App zu sperren.
Überwiegend Hartboden: Hier lohnt eine Station, die die Mopps wäscht und trocknet. Ob Walze oder rotierende Mopps besser zu Ihren Böden passt, beantworten die Datenblätter nicht; dafür braucht es Tests.
Hohe Schwellen: Schwelle messen. Bis gut 2 Zentimeter reichen die meisten Modelle; darüber braucht es ein anhebbares Fahrwerk. Beim Vergleich die Herstellerangabe für einzelne Stufen nehmen, nicht die für Doppelschwellen.
Niedrige Möbel: Durchfahrtshöhe messen. Flache Geräte unter 8,5 Zentimetern gibt es in jeder Preisklasse, auch ohne Station.
Kleine Wohnung: Ein Modell mit reiner Absaugstation oder ganz ohne Station spart Geld und Stellfläche. Eine Komplettstation mit zwei Wassertanks braucht einen festen Platz.
Zehn Modelle aus unserem Katalog
Die folgenden Modelle stehen für typische Ausstattungen in den vier Preisklassen, in der Reihenfolge der Tabelle. Die Angaben stammen von den Herstellern und aus unserem Produktkatalog. Die Links „Bei Amazon ansehen“ führen zu Amazon. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
eufy Robot Vacuum Auto-Empty C10
Reiner Sauger ohne Wischfunktion, mit Absaugstation; der Beutel reicht laut eufy rund zwei Monate. Mit 7,2 Zentimetern ist er das flachste Gerät in unserem Katalog, weil er ohne LiDAR-Turm auskommt und per Punktlaser und Infrarot kartiert. Ein Kamm an der Rollbürste soll das Aufwickeln von Haaren verhindern. Datenblatt des eufy C10
dreame D20 Pro Plus
Saugroboter mit LiDAR-Navigation, Linienlaser zur Hinderniserkennung und Absaugstation, aber ohne Kamera. Gewischt wird mit einem statischen Pad, das sich nicht anheben lässt. Hindernisse überwindet er laut dreame bis 2 Zentimeter. Datenblatt des dreame D20 Pro Plus
ECOVACS DEEBOT T30e OMNI
Komplettstation, die den Staub absaugt, die zwei rotierenden Mopps wäscht, mit warmer Luft trocknet und Wasser nachfüllt. Gewaschen wird mit kaltem Wasser. Navigiert wird per LiDAR, Hindernisse erkennt er per strukturiertem Licht; auf Teppich heben sich die Mopps um 9 Millimeter. Datenblatt des DEEBOT T30e OMNI
iRobot Roomba Plus 576 Combo
LiDAR und eine KI-Kamera, die laut iRobot Kabel, Socken und Haustierhinterlassenschaften erkennt. Das AutoWash Dock saugt Staub für bis zu 90 Tage ab, wäscht die Pads mit 75 °C, trocknet sie und dosiert Reinigungsmittel. Der Roboter ist 8,35 Zentimeter hoch und funkt nur im 2,4-GHz-WLAN. Datenblatt des Roomba Plus 576 Combo
eufy HydroJet C28 (Omni C28)
Wischwalze, die während der Fahrt laufend mit Frischwasser gespült wird; das Schmutzwasser sammelt ein Tank im Roboter. Die Station saugt ab, reinigt und trocknet die Rolle und füllt nach. Eine Kamera hat er nicht, und mit 11,06 Zentimetern gehört er zu den höchsten Geräten im Katalog. Datenblatt des eufy HydroJet C28
MOVA V50 Ultra Complete
Ausklappbare Beine heben das Fahrgestell an: MOVA nennt 6 Zentimeter für zwei kombinierte Stufen und 4,2 Zentimeter für eine einzelne. Den Sensor fährt er unter Möbeln ein, dann ist er 8,95 Zentimeter hoch. Die Station wäscht die Mopps mit bis zu 80 °C, trocknet sie, entkeimt per UV-Licht und dosiert Reinigungsmittel und Geruchsentferner. Datenblatt des MOVA V50 Ultra Complete
roborock Qrevo Curv 2 Pro
Den LiDAR-Turm senkt er unter Möbeln ab und ist dann 7,98 Zentimeter hoch. Hindernisse erkennt er per strukturiertem Licht und Kamera; das Fahrwerk hebt sich laut roborock für Teppich und Doppelschwellen bis 4 Zentimeter. Die Station wäscht die Mopps mit 100 °C heißem Wasser, dosiert aber kein Reinigungsmittel. Datenblatt des Qrevo Curv 2 Pro
dreame Aqua10 Ultra Roller Complete
Walzenmopp, der beim Wischen laufend gespült wird und an Kanten ausfährt; auf Teppich hebt er sich um 14 Millimeter. Zwei Kameras und strukturiertes Licht erkennen laut dreame über 240 Objekte, Einzelstufen schafft er bis 4,2 Zentimeter. Die Station wäscht die Walze mit 100 °C und dosiert aus zwei Kammern Bodenreiniger und eine Lösung gegen Tiergeruch. Datenblatt des dreame Aqua10 Ultra Roller
roborock Saros 20
Ohne Laserturm: Navigiert wird mit 3D-ToF-Sensor und RGB-Kamera, dadurch ist er 7,98 Zentimeter hoch. Das AdaptiLift-Fahrwerk überwindet laut roborock einzelne Schwellen bis 4,5 Zentimeter und Doppelschwellen bis 8,8 Zentimeter. Die Station wäscht die Mopps mit 100 °C und trocknet Mopps und Staubbeutel; der Roboter unterstützt den Smart-Home-Standard Matter. Datenblatt des roborock Saros 20
Narwal Freo 20
Statt Drehmopps ein breiter Bandmopp, der während der Fahrt mit warmem Wasser gespült wird. Navigiert wird allein mit zwei Kameras, die laut Narwal über 300 Objekttypen erkennen und trockenen Schmutz von Flüssigkeiten unterscheiden. Schwellen schafft er laut Hersteller bis 4 Zentimeter; Reinigungsmittel gibt man von Hand in den Frischwassertank. Datenblatt des Narwal Freo 20
Wie Sie entscheiden
Fangen Sie nicht beim Budget an, sondern bei Ihrer Wohnung. Messen Sie die höchste Schwelle und die Höhe unter dem niedrigsten Möbelstück. Überlegen Sie, ob Haustiere Haare und gelegentlich mehr hinterlassen, und wie viel Teppich liegt. Daraus ergibt sich die Ausstattung, und aus der Ausstattung die Preisklasse: Kamera und Absaugstation gibt es ab 250 Euro, ein Kletterfahrwerk deutlich darüber. Die Saugkraft in Pascal können Sie dabei weitgehend ignorieren.
Alle 52 Modelle mit ihren Datenblättern finden Sie in unseren Übersichten für Saugroboter und Saug-Wisch-Roboter.


Häufige Fragen
Ab welchem Preis haben Saugroboter eine Kamera?
In unserem Katalog hat keines der 13 Modelle unter 250 Euro eine Kamera. Zwischen 250 und 500 Euro sind es 6 von 14, ab 500 Euro fast alle. Die Preisklassen beruhen auf den Angebotspreisen im Katalog, Stand 11. Oktober 2026.
Brauche ich eine Absaugstation?
Nicht zwingend. Ohne Station ist der Roboter billiger, dafür muss man die Staubbox öfter selbst leeren. Ab 250 Euro haben in unserem Katalog alle Modelle eine Absaugstation, die meisten waschen auch die Mopps.
Wie hohe Schwellen schafft ein Saugroboter?
Die meisten Modelle überwinden laut Hersteller 15 bis 25 Millimeter. Modelle mit anhebbarem Fahrwerk schaffen mehr, doch die großen Zahlen gelten oft für Doppelschwellen. Beim roborock Saros 20 sind es 8,8 Zentimeter für zwei Stufen, aber 4,5 Zentimeter für eine einzelne.
Ist eine hohe Saugkraft in Pascal wichtig?
Wenig. Die Hersteller ermitteln die Pascal-Werte selbst, etwa im eigenen Labor, und legen das Messverfahren meist nicht offen. Unabhängige Tests messen stattdessen, wie viel Staub und Fasern der Roboter tatsächlich aufnimmt.
Welcher Saugroboter eignet sich für Haustiere?
Wichtig sind eine Bürste, um die sich Haare nicht wickeln, und eine Kamera, die Hinterlassenschaften erkennt und umfährt. Eine Kamera haben in unserem Katalog nur Modelle ab 250 Euro.
Passt ein Saugroboter unter mein Sofa?
Messen Sie die Durchfahrtshöhe. Flache Modelle mit höchstens 8,5 Zentimetern gibt es in unserem Katalog in jeder Preisklasse; das flachste ist 7,2 Zentimeter hoch. Die Grenze setzt meist der LiDAR-Turm, den manche Modelle unter Möbeln einfahren.
Quellen und Hinweise
- Saugroboter im Test – Stiftung Warentest (test.de) – 30.06.2026
- Roborock Saros 20 (Produktseite mit Fußnoten) – Roborock – 11.10.2026
- Roborock Qrevo Curv 2 Pro (Produktseite) – Roborock – 11.10.2026
- MOVA V50 Ultra Complete (Produktseite mit Fußnoten) – MOVA – 11.10.2026
- IEC/ASTM 62885-7:2020+AMD1:2022, Dry cleaning robots for household or similar use – Methods for measuring the performance – IEC – 23.06.2022
- Verordnung (EU) Nr. 666/2013 (Ökodesign-Anforderungen an Staubsauger), Art. 1 Abs. 2 – EUR-Lex – 08.07.2013
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Alle Zahlen in diesem Artikel wurden am 11. Oktober 2026 geprüft.
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