Lern- und ProgrammierroboterMakeblock · mBot RangerSeit 2016

Makeblock mBot Ranger – 3-in-1-Roboterbausatz mit Kettenantrieb

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Verpackung des mBot Ranger und die drei Bauformen: groß das blaue Kettenfahrzeug, dahinter der selbstbalancierende Zweiradroboter und der dreirädrige Rennwagen, darunter Smartphone und Tablet mit App und Blockprogrammierung
Alterab 10
ProgrammierenGrafisch + Text
Aufbauzeit30–45min
Akkulaufzeit—
n. g.
Noch nicht getestet
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Was wir wissen

Laut Herstellerdatenblatt: Alter ab 10, Programmieren Grafisch + Text, Aufbauzeit 30–45 min.

Angaben aus dem Herstellerdatenblatt, von uns nicht geprüft. Sobald wir das Gerät testen, steht hier unser Urteil.

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Beschreibung

Die große Variante des mBot: robuster gebaut, mit mehr Sensoren, stärkerer Steuerplatine und einem Kettenantrieb, der auch draußen auf Rasen, Sand und Schotter vorankommt. Aus denselben Teilen entstehen drei verschiedene Roboter, die alle auf derselben Elektronik laufen – ein Kettenfahrzeug, ein dreirädriger Rennwagen und ein selbstbalancierender Zweiradroboter. Makeblock ordnet den Ranger zwischen dem Einsteiger-mBot und dem großen Baukasten mBot Ultimate ein. 

Drei Roboter aus einem Bausatz

  • Land Raider – die Standardform: ein Kettenfahrzeug, das dank Gummiketten und zweier Encoder-Motoren Teppichkanten, Unebenheiten und leichte Steigungen nimmt und sich auch für Fahrten im Garten eignet. 

  • Dashing Raptor – dieselben Teile als schnelles Dreirad, das enge Kurven fährt und sich auf der Stelle dreht. 

  • Nervous Bird – der anspruchsvollste Umbau: ein Zweirad, das sich mit dem eingebauten Gyroskop selbst im Gleichgewicht hält. Ein Segway im Kleinformat und ein anschauliches Beispiel dafür, wie Sensordaten in Echtzeit zu Motorbefehlen werden. 

Jede Form wird komplett neu gebaut; gleichzeitig steht immer nur eine davon. 

Eine Platine mit fünf Sensoren an Bord

Herzstück ist das Me-Auriga-Board auf Basis des Arduino Mega 2560. Es bringt Gyroskop und Beschleunigungssensor, zwei Lichtsensoren, einen Temperatursensor und einen Geräuschsensor gleich mit, dazu einen Ring aus zwölf RGB-LEDs, einen Summer und einen Taster. Über zehn farbcodierte Ports lassen sich weitere Module des Makeblock-Systems anschließen. Im Set liegen außerdem Ultraschall- und Linienfolgesensor bei – macht sechs Sensortypen insgesamt und damit deutlich mehr als beim kleinen mBot. 

Steuern und spielen

Per Bluetooth verbindet sich der Ranger mit Smartphone oder Tablet. Die Makeblock-App bringt fertige Modi mit: Fernsteuerung mit virtuellem Joystick, Hindernisvermeidung, Linienfolgen und beim Nervous Bird das Balancieren. Ohne Programmierkenntnisse ist der Roboter also sofort bespielbar. Eine eigene Fernbedienung liegt nicht bei – anders als beim mBot übernimmt die App diese Rolle. 

Vom Block zum Arduino-Code

In mBlock am Rechner und in der App auf dem Tablet programmieren Kinder den Ranger mit Scratch-Blöcken: Sensor auslesen, Motor steuern, LED-Ring animieren. Makeblock stellt 16 Kurskapitel bereit, die vom ersten Fahrbefehl bis zu Sensorlogik führen – etwa „je lauter, desto schneller“ mit dem Geräuschsensor oder Lichtverfolgung mit den beiden Lichtsensoren. Ein Klick zeigt den erzeugten Arduino-C-Code; wer will, programmiert das Board direkt aus der Arduino IDE. Python unterstützt der Ranger nicht. 

Aufbau

Die Grundform ist in gut einer halben Stunde zusammengeschraubt, die beiden Umbauten dauern jeweils ähnlich lang. Schraubendreher und Schraubenschlüssel liegen bei. Die Aluminiumteile passen zum gesamten Makeblock-System und zu LEGO-Steinen, sodass sich über die drei Anleitungen hinaus eigene Konstruktionen bauen lassen. 

Gut zu wissen

  • Batterien sind nicht dabei. Sechs AA-Zellen werden gebraucht. Bei Kettenantrieb und LED-Ring ist der Verbrauch spürbar; Akkus oder der separat erhältliche Lithium-Akku von Makeblock lohnen sich. 

  • Das Batteriefach sitzt unter der Platine und ist umständlich zu erreichen – der häufigste Kritikpunkt in Rezensionen. Der Ein-Aus-Schalter ist klein und versenkt, jüngere Kinder brauchen anfangs Hilfe. 

  • Kein WLAN, kein Python. Der Ranger ist Arduino-basiert. Wer Python, vernetzte Funktionen, Sprachsteuerung oder KI sucht, ist beim mBot2 richtig. 

  • Bluetooth am PC braucht den Dongle. Smartphone und Tablet verbinden sich direkt; für den Rechner empfiehlt Makeblock den separaten Adapter, über USB-Kabel klappt die Programmierung immer. 

  • Altersangabe uneinheitlich. Der Handel listet ab 8, Makeblock selbst nennt 10+. Der Nervous Bird und die Arduino-Programmierung sind eher etwas für Zehn- bis Vierzehnjährige. 

  • Käuferstimmen: Bei Amazon liegt die Bewertung um 4,4 Sterne. Gelobt werden Stabilität, Geländetauglichkeit und die drei Bauformen; kritisiert werden der Batteriezugang und gelegentliche Verbindungsprobleme mit der App. 

Für wen eignet sich der Roboter?

Für Kinder ab etwa zehn, die einen robusten Roboter für drinnen und draußen wollen und über Scratch in Richtung Arduino weitergehen möchten – oder die den mBot schon kennen und etwas Anspruchsvolleres suchen. Auch für Schul-AGs geeignet, die einen wartungsarmen Kettenroboter mit vielen Sensoren brauchen. Wer vor allem KI, WLAN und Python möchte, greift zum mBot2. 

Technische Daten

Einordnung

Marke
Makeblock
Serie
mBot Ranger
Kategorie
Lern- und Programmierroboter
Altersempfehlung
ab 10
Erscheinungsjahr
2016
Basisgerät erforderlich
Nein
Kompatibel mit
Makeblock-Metallbauteile (500+), LEGO-Steine, Arduino-Sensoren
Zusätzlich benötigt
6 × AA-Batterien; für die PC-Verbindung der Makeblock-Bluetooth-Dongle (beides nicht im Lieferumfang)
Teileanzahl
100
Baubare Modelle
3

Programmieren & Steuerung

Programmierbarkeit
Grafisch + Text
Steuerung
App / Smartphone, Autonom (sensorgesteuert)
App-Plattformen
iOS, Android, Windows, macOS, Browser / Web
Schnittstellen
Bluetooth, USB
Abo erforderlich
Nein
Sensorik
Ultraschall, Infrarot, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Lichtsensor, Temperatursensor, Mikrofon
Leuchtfunktion
Ja

Energie

Stromquelle
Batterien
Batterietyp
6 × AA; alternativ 7,4-V-Lithium-Akku von Makeblock (separat)
Batterien enthalten
Nein

Maße & Material

Material
Aluminium, Kunststoff
Farbe
Blau
Aufbauzeit
30–45 min
Herstellungsland
China
Verpackungsgewicht
1.500 g

Lieferumfang

Me-Auriga-Hauptplatine mit Gehäuse, Bluetooth-Modul, Ultraschallsensor, Linienfolgesensor, 2 Encoder-Motoren, Aluminiumträger und -platten, Gummiketten, Räder, Schrauben, Muttern und Abstandshalter, RJ25-Kabel, USB-Kabel, Batteriefach, Schraubendreher, Schraubenschlüssel, gedruckte Bauanleitung für 3 Formen, Linienfolge-Matte

Warnhinweise

Achtung! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet – verschluckbare Kleinteile. Benutzung unter Aufsicht Erwachsener.

Im Vergleich

  • Makeblock mBot Ranger – 3-in-1-Roboterbausatz mit Kettenantrieb
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    n. g.
    Alterab 10
    ProgrammierenGrafisch + Text
    Aufbauzeit30–45 min
    Akkulaufzeit—
    Preis161,49 €
    Daten
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    Alterab 4
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    Alterab 8
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    Daten
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    n. g.
    Alterab 10
    ProgrammierencardBased
    Aufbauzeit—
    Akkulaufzeit—
    Preis35 €
    Daten

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