Anduril: Das Rüstungs-Start-up, das die Fabrik zum Produkt erklärt
von Roboterwelt Redaktion3. Oktober 2026
Neun Jahre nach der Gründung ist Anduril 61 Milliarden Dollar wert, baut in Ohio eine Flugzeugfabrik und hat einen Rahmenvertrag mit der US-Armee über bis zu 20 Milliarden Dollar. Zugleich meldet die Firma für 2026 einen Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden Dollar, die Partnerschaft mit Rheinmetall ist zusammengestrichen, und eine Serie von Fehlschlägen beantwortet das Unternehmen mit einem bemerkenswerten Satz: „Wir scheitern – und zwar oft.“
Am 27. Juli 2026 rollte in Pickaway County, südlich von Columbus im US-Bundesstaat Ohio, ein unbemanntes Kampfflugzeug aus einer Halle, die es zwei Jahre zuvor noch nicht gab. Es war die erste FQ-44A aus der Fabrik Arsenal-1, und sie hatte vom Produktionsstart bis zur Fertigstellung 126 Tage gebraucht.
Für ein Rüstungsunternehmen, das erst 2017 gegründet wurde, ist das eine ungewöhnliche Geschwindigkeit – und sie ist der eigentliche Kern des Geschäftsmodells. Anduril verkauft nicht nur Geräte. Das Unternehmen verkauft die Behauptung, dass es Waffensysteme schneller und billiger bauen kann als die etablierten Konzerne, weil es sie wie Konsumelektronik entwickelt: auf eigene Rechnung, in Serie, bevor jemand bestellt hat.
Die Investoren glauben das. Im Mai 2026 bewerteten sie die Firma mit 61 Milliarden US-Dollar. Die Bücher sind weniger eindeutig: Für 2026 erwartet Anduril nach Zahlen, die es seinen Geldgebern vorgelegt hat, einen Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden Dollar.
Auf einen Blick
Anduril Industries | |
|---|---|
Gegründet | April 2017 |
Sitz | Costa Mesa, Kalifornien |
Gründer | Palmer Luckey, Trae Stephens, Matt Grimm, Joe Chen, Brian Schimpf |
Führung | Brian Schimpf (CEO), Trae Stephens (Verwaltungsratsvorsitzender) |
Eigentum | privat, nicht börsennotiert |
Mitarbeiter | rund 7.000 (Firmenangabe für Ende 2025) |
Bewertung | 61 Mrd. US-Dollar (Series H, Mai 2026) |
Eingesammeltes Kapital | über 11 Mrd. US-Dollar |
Umsatz 2025 | 2,2 Mrd. US-Dollar (Firmenangabe) |
Umsatzerwartung 2026 | 4,3 Mrd. US-Dollar (Firmenangabe gegenüber Investoren) |
Kernprodukte | Lattice, Fury/FQ-44A, Ghost, Barracuda, Roadrunner, Anvil, Altius, Sentry, Dive-XL/Ghost Shark, Pulsar |
Werke | Costa Mesa (Kalifornien), Arsenal-1 (Ohio), Sydney (Australien) |
Stand | Oktober 2026 |
Vom Grenzzaun zum Kampfflugzeug
Anduril entstand im April 2017 aus einer Konstellation, die für die Rüstungsbranche untypisch war. Palmer Luckey hatte als Teenager die VR-Brille Oculus Rift gebaut, sein Unternehmen 2014 für rund zwei Milliarden Dollar an Facebook verkauft und war dort 2017 ausgeschieden. Trae Stephens und Brian Schimpf kamen von Palantir, dem Datenanalyse-Unternehmen, das zuvor bewiesen hatte, dass sich Software an das US-Verteidigungsministerium verkaufen lässt, ohne wie Lockheed Martin auszusehen.
Das erste Produkt war kein Flugzeug, sondern ein Mast: der Sentry Tower, ein solarbetriebener Turm mit Radar, Kameras und Software, der autonom Bewegungen an der Grenze zu Mexiko meldet. Die Geräte wurden ab 2018 vom US-Grenzschutz eingesetzt. Sie sind bis heute das Produkt, an dem sich die schärfste gesellschaftliche Kritik an der Firma festmacht.
Die Ausweitung auf Luft-, See- und Unterwassersysteme folgte in schneller Folge. Entscheidend war dabei eine Übernahmeserie: 2021 kaufte Anduril den Drohnenbauer Area-I, 2022 das Unterwasserunternehmen Dive Technologies, 2023 den Raketenantriebshersteller Adranos und den Flugzeugentwickler Blue Force Technologies. Daraus gingen Altius, die Dive-Unterwasserfahrzeuge, Andurils Feststoffraketenantriebe und die Fury hervor.

Lattice: das Produkt hinter den Produkten
Wer Anduril nur über seine Fluggeräte beschreibt, verfehlt den Kern. Das wichtigste Erzeugnis ist Software: Lattice, eine Plattform, die Daten verschiedener Sensoren zusammenführt, Objekte klassifiziert und einem Bediener ein gemeinsames Lagebild liefert. Geräte anderer Hersteller lassen sich anbinden.
Dass darin der eigentliche Wert liegt, zeigte sich im März 2026. Die US-Armee fasste damals mehr als 120 einzelne Beschaffungsvorgänge mit Anduril zu einem einzigen Rahmenvertrag zusammen – zehn Jahre Laufzeit, fünf Jahre Grundlaufzeit plus fünf Jahre Option, mit einer Obergrenze von bis zu 20 Milliarden US-Dollar. Im Mittelpunkt steht Lattice. Wichtig für die Einordnung: Diese 20 Milliarden sind ein Höchstwert für Abrufe, kein gebundenes Auftragsvolumen. Was tatsächlich fließt, entscheidet sich Jahr für Jahr.
Ein Jahr zuvor hatte Anduril bereits ein anderes Großprojekt übernommen: Im Februar 2025 ging das Programm IVAS von Microsoft an Anduril über – eine Datenbrille für Infanteristen, deren Vertragsrahmen bei bis zu 22 Milliarden Dollar liegt und die Microsoft jahrelang nicht in den Griff bekommen hatte.
Was Anduril baut
Die Produktpalette umfasst Software, Fluggeräte, Unterwasserfahrzeuge und Abwehrsysteme. Die folgenden Angaben stammen aus den Produktbeschreibungen des Unternehmens und sind nicht unabhängig geprüft:
Lattice – die Softwareplattform für Sensorfusion und Einsatzführung, Grundlage fast aller übrigen Systeme.
Fury / FQ-44A – ein strahlgetriebenes unbemanntes Kampfflugzeug, Andurils Beitrag zum US-Programm für Collaborative Combat Aircraft: Begleitflugzeuge, die neben bemannten Jets fliegen.
Ghost und Ghost-X – kleine Hubschrauberdrohnen für Aufklärung, von zwei Personen tragbar.
Barracuda – eine Familie günstiger Marschflugkörper, ausgelegt auf Massenfertigung.
Roadrunner und Roadrunner-M – senkrecht startende Abfangflugkörper, die zurückkehren und landen können, wenn sie nicht eingesetzt wurden.
Anvil – ein Abfanggerät gegen kleine Drohnen, das sein Ziel physisch rammt.
Altius – Loitering-Munition, aus einem Rohr gestartet.
Sentry – der autonome Überwachungsturm, mit dem die Firma angefangen hat.
Dive-XL / Ghost Shark – ein großes autonomes Unterwasserfahrzeug, entwickelt gemeinsam mit der australischen Marine.
Pulsar – Systeme zur elektromagnetischen Kriegsführung.

Arsenal-1: die Fabrik als Produkt
Im Januar 2025 kündigte Anduril an, südlich von Columbus für rund eine Milliarde Dollar eine Fabrik zu bauen. Der Name Arsenal-1 ist Programm: Die Anlage soll nicht ein Gerät herstellen, sondern verschiedene.
Die Serienfertigung der Fury begann Ende März 2026, rund drei Monate vor dem selbst gesetzten Juli-Termin. Im Dreischichtbetrieb ist die Linie nach Firmenangaben auf bis zu 150 Flugzeuge im Jahr ausgelegt. Zum Produktionsstart arbeiteten dort etwa 30 Beschäftigte, bis Ende 2026 sollten es rund 250 werden; über zehn Jahre sind mehr als 4.000 Arbeitsplätze angekündigt.
Parallel entstand in Sydney eine Halle von rund 7.400 Quadratmetern für das Unterwasserfahrzeug Ghost Shark, eröffnet Ende 2025. Auch hier ist die Logik dieselbe: erst die Fertigungskapazität, dann der Großauftrag.
Ob diese Wette aufgeht, ist offen. Eine Fabrik mit 150 Flugzeugen Jahreskapazität ist nur dann ein Vorteil, wenn jemand 150 Flugzeuge im Jahr bestellt. Im Juni 2026 hat die US-Luftwaffe die Fury zwar für die Serienfertigung ausgewählt, Stückzahlen aber nicht genannt; bis Ende des Jahrzehnts will sie insgesamt mehr als 150 solcher Begleitflugzeuge von zwei Herstellern beschaffen.
Das Geld
Anduril hat in neun Jahren über elf Milliarden Dollar eingesammelt. Die jüngste Runde schloss am 13. Mai 2026: fünf Milliarden Dollar Series H bei einer Bewertung von 61 Milliarden, angeführt von Thrive Capital und Andreessen Horowitz. Knapp ein Jahr zuvor waren es 2,5 Milliarden bei 30,5 Milliarden Bewertung gewesen – die Bewertung hat sich binnen zwölf Monaten verdoppelt.
Der Umsatz wächst ähnlich steil: rund eine Milliarde Dollar 2024, 2,2 Milliarden 2025, erwartet werden 4,3 Milliarden für 2026. CEO Brian Schimpf hat die Zahl für 2025 bei Abschluss der Finanzierungsrunde selbst genannt.
Die andere Seite der Bilanz ist weniger bekannt. Nach Unterlagen, über die das Branchenmedium The Information im März 2026 berichtete, erwartet Anduril für 2026 einen Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden Dollar – etwa 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Profitabilität auf Basis des bereinigten operativen Ergebnisses stellt das Unternehmen demnach nicht vor 2030 in Aussicht.
Einordnung: Das sind Zahlen, die Anduril seinen Investoren vorgelegt hat, keine testierte Bilanz. Als Privatunternehmen veröffentlicht die Firma keine geprüften Abschlüsse. Von außen lässt sich weder die Umsatzerwartung noch die Verlusthöhe überprüfen. Beides passt allerdings zusammen: Wer Fabriken baut, bevor die Aufträge da sind, schreibt zwangsläufig rote Zahlen.

Europa – und was mit Rheinmetall passierte
Am 18. Juni 2025 kündigten Anduril und Rheinmetall an, sie wollten gemeinsam europäische Varianten des Marschflugkörpers Barracuda und der Fury entwickeln und fertigen, dazu Feststoffraketenantriebe für europäische Kunden prüfen. Für Anduril war das der Brückenkopf nach Europa, für Rheinmetall der Zugang zu amerikanischer Autonomietechnik.
Gut ein Jahr später meldete Bloomberg am 23. Juli 2026, die Partnerschaft sei deutlich zusammengestrichen worden; Teile der Zusammenarbeit seien ausgesetzt. Weder Anduril noch Rheinmetall haben öffentlich erklärt, woran es lag. Für die Beurteilung der europäischen Ambitionen ist das ein harter Dämpfer.
Andere europäische Fäden laufen weiter: ein Auftrag der niederländischen Streitkräfte zur Drohnenabwehr, ein NATO-Vertrag über Lattice, Arbeiten für die britische Armee an unbemannten Begleitdrohnen für ihre Apache-Kampfhubschrauber sowie bodengestützte Barracuda-Varianten für Polen. Im November 2025 kam zudem eine Allianz mit dem Rüstungskonzern EDGE aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hinzu.
„Wir scheitern – und zwar oft“
Im November 2025 veröffentlichten das Wall Street Journal und Reuters binnen weniger Tage Recherchen über Fehlschläge bei Anduril-Systemen. Die wichtigsten dokumentierten Vorfälle:
Drohnenboote. Bei einer Marineübung vor der kalifornischen Küste im Mai 2025 fielen laut Wall Street Journal mehr als ein Dutzend unbemannte Boote aus. Soldaten meldeten zudem Sicherheitsverstöße; in Unterlagen der Marine wird Firmenvertretern vorgeworfen, Fähigkeiten falsch dargestellt zu haben.
Triebwerksschaden an der Fury. Im Sommer 2025 beschädigte ein mechanisches Problem bei einem Bodentest das Triebwerk eines Fury-Flugzeugs.
Flächenbrand in Oregon. Im August 2025 löste ein Test des Drohnenabwehrsystems Anvil in Oregon einen Brand aus, der 22 Acres – knapp neun Hektar – erfasste.
Altius in der Ukraine. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU stellte nach Recherchen des Wall Street Journal fest, dass gelieferte Altius-Geräte abstürzten und ihre Ziele verfehlten. Der Einsatz wurde 2024 eingestellt.
Bemerkenswert ist die Reaktion. Anduril veröffentlichte am 24. November 2025 – noch bevor die Artikel erschienen – ein 1.900 Wörter langes Memo, das die Fehlschläge nicht bestreitet, sondern zum Prinzip erklärt. Man scheitere, und zwar oft; schnell zu sein und sich schnell zu ändern bedeute zwangsläufig, es nicht immer richtig zu machen. Die wenigen Vorfälle, über die nun geschrieben werde, seien ein winziger Bruchteil der Tausenden Tests, die das Unternehmen jährlich weltweit durchführe. Zu Altius hielt die Firma dagegen, sie habe über drei Jahre Hunderte Systeme an ukrainische Einheiten geliefert, oft früher als zugesagt.
Man kann das für bemerkenswerte Offenheit halten oder für eine geschickte Vorwegnahme der Kritik. Beides schließt sich nicht aus. Festhalten lässt sich: Ein Unternehmen, das Entwicklungsrisiko auf die eigene Bilanz nimmt, darf scheitern – ein Unternehmen, das fertige Systeme an Streitkräfte liefert, nicht. Wo genau Anduril im Einzelfall steht, ist von außen schwer zu beurteilen.
Weitere offene Punkte
Überwachung an der Grenze. Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation kritisiert die Türme: Ein im kalifornischen San Clemente geplanter Anduril-Turm könne einen Großteil der Stadt mit ihren 62.000 Einwohnern erfassen, und wie lange die Aufnahmen gespeichert werden, sei nicht verbindlich geregelt.
Sanktionen aus China. Im Juli 2024 setzte die chinesische Regierung Anduril wegen Lieferungen nach Taiwan auf eine Sanktionsliste.
Der Gründer als Marke. Palmer Luckey ist öffentlich politisch positioniert und tritt entsprechend auf. Das bringt Aufmerksamkeit und bindet zugleich die Wahrnehmung des Unternehmens an eine Person. Für ein Unternehmen, dessen Geschäft von staatlichen Beschaffungsentscheidungen abhängt, ist beides ein Faktor – in welche Richtung, lässt sich nicht belegen.
Autonomie und Verantwortung. Anduril bezeichnet seine Systeme durchgehend als autonom. Die grundsätzliche Frage, wo die Grenze zwischen Assistenz und Entscheidung verläuft, ist bei keinem Hersteller dieser Branche geklärt.
Anduril im Zeitraffer
Jahr | Meilenstein |
|---|---|
April 2017 | Gründung in Kalifornien durch Luckey, Stephens, Grimm, Chen und Schimpf |
2018 | Sentry Tower beim US-Grenzschutz im Einsatz |
2021–2023 | Übernahmen: Area-I, Dive Technologies, Adranos, Blue Force Technologies |
Jan. 2025 | Ankündigung der Fabrik Arsenal-1 in Ohio |
Feb. 2025 | Übernahme des IVAS-Programms von Microsoft |
Juni 2025 | Partnerschaft mit Rheinmetall angekündigt; 2,5 Mrd. Dollar bei 30,5 Mrd. Bewertung |
Okt./Nov. 2025 | Ghost-Shark-Werk in Sydney eröffnet; Allianz mit EDGE; Memo zu den Fehlschlägen |
März 2026 | Produktionsstart der Fury in Arsenal-1; Rahmenvertrag mit der US-Armee über bis zu 20 Mrd. Dollar |
Mai 2026 | Series H: 5 Mrd. Dollar bei 61 Mrd. Bewertung |
Juli 2026 | Erste FQ-44A aus Ohio fertiggestellt; Bloomberg meldet Zusammenstreichung der Rheinmetall-Partnerschaft |
Häufige Fragen
Wem gehört Anduril?
Das Unternehmen ist privat und nicht börsennotiert. Eigentümer sind die Gründer, Beschäftigte und Wagniskapitalgeber, darunter Founders Fund, Andreessen Horowitz und Thrive Capital. Die Anteilsverhältnisse werden nicht veröffentlicht.
Was ist Lattice?
Lattice ist Andurils Softwareplattform. Sie führt Daten aus Radargeräten, Kameras, Drohnen und anderen Sensoren zusammen, klassifiziert Objekte und stellt sie in einem gemeinsamen Lagebild dar. Geräte anderer Hersteller lassen sich anbinden. Lattice ist der Kern des Rahmenvertrags mit der US-Armee.
Was ist die FQ-44A?
Ein strahlgetriebenes unbemanntes Kampfflugzeug, auch Fury genannt. Die US-Luftwaffe hat es im Juni 2026 im Programm für Collaborative Combat Aircraft für die Serienfertigung ausgewählt – unbemannte Begleitflugzeuge, die neben bemannten Jets eingesetzt werden sollen. Gebaut wird es in Ohio.
Ist Anduril profitabel?
Nein. Nach Zahlen, die das Unternehmen Investoren vorgelegt hat, erwartet es für 2026 einen Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Eine Profitabilität auf Basis des bereinigten operativen Ergebnisses wird demnach nicht vor 2030 erwartet.
Arbeitet Anduril mit deutschen Unternehmen zusammen?
Die im Juni 2025 angekündigte Partnerschaft mit Rheinmetall wurde nach einem Bloomberg-Bericht vom Juli 2026 deutlich zusammengestrichen, Teile der Zusammenarbeit sind ausgesetzt. Gründe haben beide Seiten nicht genannt.
Quellen
Alle Zahlen in diesem Artikel wurden am 3. Oktober 2026 geprüft.
Anduril Industries: Unternehmens- und Produktseiten (Firmenangaben zu Produkten und Standorten)
TechCrunch, 13.05.2026: Anduril raises $5B, doubles valuation to $61B
TechCrunch, 14.03.2026: US Army announces contract with Anduril worth up to $20B
Nextgov/FCW, 03/2026: Army, Anduril enter into new $20B enterprise agreement
Ohio Tech News: First Ohio-built Fury rolls off Anduril's Arsenal-1 line in Pickaway County
Bloomberg, 23.07.2026: Anduril's Year-Old Rheinmetall Drone Partnership Is Scaled Back
Janes, 06/2025: Anduril partners with Rheinmetall to bring capabilities to European market
Wikipedia: Anduril Industries (Gründung, Übernahmen, Sanktionen, IVAS)
Anduril Industries wurde 2017 von Palmer Luckey und vier Mitgründern gegründet und ist seit der Finanzierungsrunde vom Mai 2026 mit 61 Milliarden US-Dollar bewertet.
Kern des Geschäfts sind die Software Lattice, ein Rahmenvertrag der US-Armee über bis zu 20 Milliarden Dollar und die Fabrik Arsenal-1 in Ohio, in der seit März 2026 das unbemannte Kampfflugzeug Fury gebaut wird.
Dem stehen ein erwarteter Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden Dollar für 2026, die zusammengestrichene Partnerschaft mit Rheinmetall und dokumentierte Fehlschläge bei Tests und im Einsatz gegenüber.
- Anduril Industries and Rheinmetall Partner to Design and Manufacture Barracuda, Fury & Solid Rocket Motors for European Defence – Anduril – 18.06.2025
- Anduril Secures First NATO Contract: Lattice for eAirC2 Data Platform Initiative – Anduril
- Anduril Awarded Dutch Ministry of Defence CUAS Contract – Anduril
- Anduril raises $5B, doubles valuation to $61B – TechCrunch – 13.05.2026
- US Army announces contract with Anduril worth up to $20B – TechCrunch – 14.03.2026
- Army, Anduril enter into new $20B enterprise agreement – Nextgov/FCW – 16.03.2026
- As Fury production starts, Anduril pledging a different production approach at Arsenal-1 – Breaking Defense – 23.03.2026
- Anduril FURY Combat Drone Production Starts At Ohio's Arsenal-1 – DroneXL – 22.03.2026
- First Ohio-built Fury rolls off Anduril's Arsenal-1 line in Pickaway County – Ohio Tech News – 28.07.2026
- USAF Orders Both General Atomics' FQ-42 And Anduril's FQ-44 Into Production – The War Zone – 17.06.2026
- US Air Force awards first CCA production contracts to General Atomics, Anduril – Military Times – 18.06.2026
- Anduril expects to double revenue to $4.3 billion this year (nach The Information) – Investing.com – 05.03.2026
- Anduril CEO offers inside look at defense industry dynamo – Cornell Chronicle – 19.11.2025
- Microsoft announces plan to slide $22 billion IVAS contract over to Anduril – Breaking Defense – 11.02.2025
- Anduril's autonomous weapons stumble in tests and combat, WSJ reports – TechCrunch – 27.11.2025
- Anduril Hits Back on Media Criticism – Orange County Business Journal – 08.12.2025
- Anduril partners with Rheinmetall to bring capabilities to European market – Janes – 06/2025
- Anduril scales back partnership with Rheinmetall after just one year (nach Bloomberg) – Crypto Briefing – 23.07.2026
- Anduril UK and GKN Aerospace collaborate on British Army ACP bid – Shephard – 10.12.2025
- Polish defense giant PGZ to produce Anduril's Barracuda cruise missile – Defense News – 07.07.2026
- Anduril opens Sydney Ghost Shark factory – Defence Connect – 31.10.2025
- California Coastal Community Must Reject CBP's AI-Powered Surveillance Tower – Electronic Frontier Foundation – 24.04.2026
- Anduril Industries – Wikipedia
- Anduril Altius – Wikipedia
Roboterwelt Redaktion