Roboterwelt

Wirtschaft & Startups

Die wirtschaftliche Seite der Robotik: Unternehmen, Finanzierungsrunden, Marktzahlen und Aktien – und die Frage, wohin das Kapital in der Branche fließt.

34 Beiträge2 InterviewsZuletzt aktualisiert 10.10.2026

  1. Firmenporträt

    Elbit Systems: Israels größter Rüstungskonzern und seine Drohnen

    Elbit Systems baut die Hermes-Drohnen der israelischen Armee, die Loitering Munition SkyStriker und das unbemannte Boot Seagull. Anders als IAI ist der Konzern börsennotiert und wird von der Familie Federmann kontrolliert; in Ulm hat er eine deutsche Tochter, die mit Diehl Defence um Aufträge der Bundeswehr wirbt. Zugleich ist Elbit Ziel von Protesten, Einbrüchen und Investorenausschlüssen.

  1. Firmenporträt

    Israel Aerospace Industries: Heron, Harop und ein Staatskonzern vor dem Börsengang

    Israel Aerospace Industries baut die Aufklärungsdrohne Heron TP der Luftwaffe und das Raketenabwehrsystem Arrow 3, das seit Dezember 2025 in Holzdorf in Betrieb ist. Der Staatskonzern meldet Rekordgewinne und bereitet einen Teilbörsengang vor. Zugleich steht IAI wegen seiner Exporte in der Kritik, etwa der Loitering Munition Harop nach Aserbaidschan.

  2. Analyse

    Chirurgieroboter nach da Vinci: Wer Intuitive herausfordert

    Mehr als 11.700 Da-Vinci-Systeme stehen weltweit in Kliniken. Inzwischen haben Medtronic, Johnson & Johnson, mehrere europäische Spezialisten und chinesische Hersteller eigene Operationsroboter zugelassen. Ein Überblick über Zulassungen, belegte Einsatzorte in Deutschland, Geschäftsmodelle und den Stand der Telechirurgie.

  1. Firmenporträt

    General Atomics: Vom Predator zum unbemannten Kampfjet

    Mit der Predator hat General Atomics die bewaffnete Drohne aus dem Versuchsstadium geholt. Im Sommer 2026 geht der Familienkonzern aus San Diego mit dem unbemannten Kampfjet FQ-42A in Serie, während die US-Streitkräfte im Krieg gegen Iran rund ein Viertel ihrer Reaper-Flotte verloren haben. Ab 2028 soll auch die Deutsche Marine Drohnen des Herstellers fliegen.

  2. Analyse

    Die Bodenroboter-Liga: Wer unbemannte Bodenfahrzeuge baut und wer sie kauft

    Rheinmetall meldet zwölf Bodenroboter für das US Marine Corps als Erfolg, der ukrainische Hersteller Tencore nach eigenen Angaben mehr als 300 Stück im Monat. Ein Vergleich der wichtigsten Anbieter unbemannter Bodenfahrzeuge – mit den Programmen, die sie tragen, und denen, die gestoppt wurden.

  3. Firmenporträt

    AeroVironment: Vom Muskelkraftflugzeug zur Switchblade

    Gegründet von dem Konstrukteur, dessen Muskelkraftflugzeug 1979 den Ärmelkanal überquerte, baut AeroVironment heute die Switchblade, eine Loitering-Munition, die die USA an die Ukraine geliefert haben. Mit der Übernahme von BlueHalo hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Der Preis dafür: ein Nettoverlust von 265 Millionen US-Dollar, eine Abschreibung auf das Raumfahrtgeschäft und eine korrigierte Quartalsbilanz.

  1. Firmenporträt

    Anduril: Das Rüstungs-Start-up, das die Fabrik zum Produkt erklärt

    Neun Jahre nach der Gründung ist Anduril 61 Milliarden Dollar wert, baut in Ohio eine Flugzeugfabrik und hat einen Rahmenvertrag mit der US-Armee über bis zu 20 Milliarden Dollar. Zugleich meldet die Firma für 2026 einen Betriebsverlust von rund 1,2 Milliarden Dollar, die Partnerschaft mit Rheinmetall ist zusammengestrichen, und eine Serie von Fehlschlägen beantwortet das Unternehmen mit einem bemerkenswerten Satz: „Wir scheitern – und zwar oft.“

  1. Firmenporträt

    Baykar: Vom Autoteile-Zulieferer zum türkischen Drohnenkonzern

    Baykar hat 2025 Drohnen für 2,2 Milliarden US-Dollar exportiert, kauft sich in die italienische Luftfahrtindustrie ein und baut ein Werk in der Ukraine wieder auf, das Russland viermal getroffen hat. Zugleich steht das Istanbuler Familienunternehmen wegen Lieferungen nach Sudan in der Kritik. Ein Porträt zwischen Rekordzahlen und offenen Fragen.

  1. Analyse

    Die Roboterproduktion der Ukraine: Was die Zahlen belegen – und was nicht

    Drei Millionen Drohnen in einem Jahr, 25.143 Robotereinsätze in einem einzigen Monat, eine neu ausgerufene „Armee der Roboter“: Aus der Ukraine kommen die spektakulärsten Zahlen der Militärrobotik. Wir haben sie an den Originalquellen geprüft und sortiert, was tatsächlich gemessen wurde, was lediglich beauftragt ist und was eine Ankündigung bleibt.

  1. Markt

    90 Millionen Dollar für Roboter in US-Rüstungswerken

    Das ARM Institute in Pittsburgh hat knapp 90 Millionen Dollar für zehn Projekte erhalten. Fünfzehn Mitgliedsorganisationen sollen damit binnen zwei Jahren Roboter und KI in zwölf staatliche Rüstungswerke der USA bringen. Was hinter dem Auftrag steckt – und was die Mitteilung nicht verrät.

  2. Firmenporträt

    ARM Institute: Robotik für Amerikas Fabriken, bezahlt vom Verteidigungsministerium

    In der Stahlskelett-Ruine eines Pittsburgher Walzwerks sitzt ein Institut, das die amerikanische Fertigung automatisieren soll. Es forscht nicht selbst, sondern verteilt Geld – und bekommt dieses Geld vom Verteidigungsministerium. Wie das ARM Institute entstand, wie es arbeitet und woran sich Kritik entzündet.

  3. Analyse

    Militärroboter: Die wichtigsten Hersteller im Überblick

    Kampfdrohnen aus Kalifornien und Istanbul, Tankerdrohnen für Flugzeugträger, Kamikazedrohnen aus München: Zehn Konzerne und Start-ups bauen die unbemannten Systeme der Streitkräfte. Eine belastbare Rangliste gibt es nicht – und die unabhängigsten Zahlen erzählen eine andere Geschichte als der Boom, von dem alle sprechen.

  1. Firmenporträt

    Wandercraft: Vom Exoskelett für die Klinik zum Roboter in der Fabrik

    Drei Absolventen der École Polytechnique wollten 2012 einen Roboter bauen, der gelähmte Menschen wieder gehen lässt. Vierzehn Jahre später steht ihr Exoskelett in über 150 Kliniken, ein zweites Modell wird in den USA nach Hause geliefert – und dieselbe Technik trägt inzwischen Reifen durch ein Renault-Werk. Ein Porträt mit Zahlen, Belegen und offenen Fragen.

  1. Firmenporträt

    Roborock: Vom Xiaomi-Zulieferer zur globalen Saugroboter-Marke

    Roborock wurde 2014 in Peking gegründet, baute zunächst Saugroboter für Xiaomi und stieg innerhalb eines Jahrzehnts zur umsatzstärksten Saugroboter-Marke der Welt auf. Das Porträt zeichnet den Weg nach – vom ersten Mi-Home-Roboter über den Börsengang bis zum treppensteigenden Saros Rover – und benennt die offenen Fragen: den Zweikampf mit Dreame um die Marktführung und die Datenschutzdebatte um kameragestützte Haushaltsroboter.

    Roborockroborock Q7 M5 – Saug- und Wischroboter mit LiDARroborock Qrevo Edge 2 Flow – Saug- und Wischroboter mit Wischwalze
  2. Firmenporträt

    Ecovacs: Vom Staubsauger-Zulieferer zum Haushaltsroboter-Konzern

    Ecovacs brachte 2007 seinen ersten Saugroboter auf den Markt und ist heute mit Deebot, Winbot und Goat einer der großen Haushaltsroboter-Hersteller der Welt. Das Porträt erzählt die Geschichte des 1998 in Suzhou gegründeten Unternehmens – vom Staubsauger-Auftragsfertiger zum börsennotierten Konzern mit nach eigenen Angaben rund 2.500 Patenten – und benennt die offenen Fragen: die auf der Hackerkonferenz DEF CON vorgeführten Sicherheitslücken und den Verdrängungswettbewerb, der Produktzyklen auf wenige Monate verkürzt.

  3. Firmenporträt

    iRobot: Aufstieg und Fall des Roomba-Erfinders

    iRobot hat den Saugroboter massentauglich gemacht: 1990 von drei MIT-Robotikern gegründet, brachte das Unternehmen 2002 den Roomba auf den Markt und verkaufte über 50 Millionen Roboter. Doch auf den Pionier folgte der Absturz – gescheiterte Amazon-Übernahme, Massenentlassungen, Insolvenz. Seit Januar 2026 gehört iRobot dem chinesischen Auftragsfertiger Picea.

  1. Firmenporträt

    KOSMOS: Vom Radiomann zum KI-Roboter – Porträt des Stuttgarter Verlags

    Ein Stuttgarter Familienunternehmen, gegründet 1822, brachte Generationen mit dem Radiomann die Elektrotechnik bei – und lässt Kinder heute eine KI trainieren. Wie der KOSMOS Verlag vom Buchhaus zum Marktführer bei Experimentierkästen wurde, der heute auch Roboter-Bausätze für Kinder anbietet.

  2. Firmenporträt

    Monumental: Amsterdamer Start-up lässt Roboter auf Baustellen mauern

    Zwei Gründer, die ihre erste Firma an Palantir verkauften, bauen in Amsterdam Roboter, die Ziegel vermauern – auf echten Baustellen, bezahlt pro fertiger Wand. Über 100 Häuser stehen bereits. Die Geschichte eines Unternehmens, das den Fachkräftemangel am Bau zum Geschäftsmodell macht.

  1. Firmenporträt

    Unitree Robotics: Von der Masterarbeit zum Börsengang

    Rekord-Börsengang, Kurssturz, Weltmarktführung: Wie aus der Masterarbeit eines chinesischen Studenten in zehn Jahren der größte Hersteller von Laufrobotern wurde.

  1. Analyse

    Roboterfabrik im Brandgebiet: Wiederaufbau in Pacific Palisades

    Nach den Bränden vom Januar 2025 fertigt das Start-up Cosmic Buildings in Pacific Palisades Wandelemente mit einem ABB-Industrieroboter direkt neben den Baustellen. Die Versprechen sind groß, die Angaben der Beteiligten weichen voneinander ab.

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