Israel Aerospace Industries: Heron, Harop und ein Staatskonzern vor dem Börsengang
von Roboterwelt Redaktion8. Oktober 2026
Israel Aerospace Industries baut die Aufklärungsdrohne Heron TP der Luftwaffe und das Raketenabwehrsystem Arrow 3, das seit Dezember 2025 in Holzdorf in Betrieb ist. Der Staatskonzern meldet Rekordgewinne und bereitet einen Teilbörsengang vor. Zugleich steht IAI wegen seiner Exporte in der Kritik, etwa der Loitering Munition Harop nach Aserbaidschan.
Im Juni 2026 flog über dem Flughafen Berlin-Schönefeld eine graue Drohne mit 26 Metern Spannweite ihre Runden, und auf den Bildschirmen der Luftfahrtmesse ILA liefen die Bilder ihrer Kamera live mit. Es war der erste öffentliche Flug der German Heron TP, der großen Aufklärungsdrohne der Luftwaffe. Gebaut hat sie Israel Aerospace Industries, kurz IAI.
Ein halbes Jahr zuvor, am 3. Dezember 2025, hatte die Bundeswehr in Holzdorf die erste Feuereinheit des Raketenabwehrsystems Arrow in Betrieb genommen. Auch dessen Abfangflugkörper Arrow 3 stammt von IAI. Für ein Unternehmen, das in Deutschland kaum jemand kennt, ist es damit an zwei der sichtbarsten Rüstungsprojekte der vergangenen Jahre beteiligt.
IAI gehört vollständig dem Staat Israel. Der Konzern hat 2025 den höchsten Gewinn seiner Geschichte erzielt und soll nach dem Willen der Regierung teilweise an die Börse gehen. Für ein Robotikmagazin ist er vor allem aus einem Grund interessant: IAI baut seit den 1970er-Jahren militärische Drohnen und hat mit Harpy und Harop früh Loitering Munition entwickelt, also Flugkörper, die über einem Gebiet kreisen, bis sie ein Ziel finden.
Auf einen Blick
Israel Aerospace Industries | |
|---|---|
Gegründet | 1953 als Bedek Aviation Company |
Sitz | Lod bei Tel Aviv |
Eigentum | zu 100 Prozent im Besitz des Staates Israel; Anleihen an der Börse Tel Aviv gehandelt |
Führung | Boaz Levy (Verwaltungsratsvorsitzender seit Mai 2026), Guy Barlev (CEO, im Juli 2026 vom Verwaltungsrat ernannt) |
Mitarbeiter | rund 15.000 |
Umsatz 2025 | 7,38 Mrd. US-Dollar, davon 66 Prozent Export |
Nettogewinn 2025 | 712 Mio. US-Dollar |
Auftragsbestand | 35 Mrd. US-Dollar (30. Juni 2026) |
SIPRI-Rang | 31 unter den größten Rüstungsunternehmen der Welt (2024) |
Unbemannte Systeme | Heron 1, Heron TP, Harpy, Harop, REX MKII |
Weitere Bereiche | Raketenabwehr (Arrow, Barak), Radar (ELTA), Satelliten, Flugzeugwartung und -umbau |
Stand | Oktober 2026 |
Vom Wartungsbetrieb zum Rüstungskonzern
IAI begann 1953 als Bedek Aviation Company, einem Wartungsbetrieb für die Flugzeuge der israelischen Streitkräfte mit anfangs 70 Beschäftigten. Die Initiative ging von Shimon Peres aus, damals Generaldirektor im Verteidigungsministerium. Gründer und erster Präsident war der amerikanische Luftfahrtunternehmer Al Schwimmer.
Aus dem Wartungsbetrieb wurde ein Flugzeugbauer: IAI entwickelte unter anderem den Transporter Arava und ab 1975 das Kampfflugzeug Kfir. Das ehrgeizigste Projekt, der Kampfjet Lavi, flog 1986 zum ersten Mal und wurde im August 1987 eingestellt. 2006 benannte sich das Unternehmen von Israel Aircraft Industries in Israel Aerospace Industries um, weil das Geschäft längst über Flugzeuge hinausging.
Drohnen: von der Heron zur Heron TP
Unbemannte Flugzeuge baut IAI seit den 1970er-Jahren, das erste Programm hieß Scout. Bekannt wurde das Unternehmen in diesem Feld vor allem mit der Heron, einer Aufklärungsdrohne für mittlere Flughöhen und lange Flugzeiten. Sie flog 1994 zum ersten Mal und wurde 2005 eingeführt. Indien betreibt die größte Heron-Flotte außerhalb Israels.
Die größere Heron TP hat ein Turboprop-Triebwerk mit 1.200 PS und ist bei der israelischen Luftwaffe unter dem Namen Eitan im Einsatz. Nach Herstellerangaben rollt, startet und landet sie automatisch. In der deutschen Version ist sie bewaffnungsfähig.
Heron TP: erst geleast, dann gekauft
Deutschland ist seit 2010 Heron-Kunde, allerdings lange nur als Mieter. Die kleinere Heron 1 flog ab März 2010 für die Bundeswehr in Afghanistan und ab November 2016 im Rahmen der UN-Mission MINUSMA in Mali. Die Drohnen waren bei der Industrie geleast; bis Juni 2019 kamen sie in beiden Einsätzen auf 50.000 Flugstunden. Mit dem Ende des Mali-Einsatzes lief der Leasingvertrag aus.
Den Nachfolger regelt ein Vertrag, den das Beschaffungsamt der Bundeswehr am 13. Juni 2018 mit Airbus Defence and Space unterschrieb; Airbus betreibt die Heron TP für die Luftwaffe. Das Verteidigungsministerium bezeichnet die Heron TP ausdrücklich als Übergangslösung bis zur Eurodrohne. Am 6. April 2022 gab der Haushaltsausschuss des Bundestags rund 150 Millionen Euro für Bewaffnung, Ausbildung und Zubehör frei. Im Mai 2024 flog die German Heron TP zum ersten Mal im deutschen Luftraum, stationiert ist sie in Jagel in Schleswig-Holstein.
Im September 2025 folgte der Wechsel vom Mieten zum Kaufen. Der Haushaltsausschuss billigte am 10. September 2025 drei zusätzliche Heron TP, die über ein Regierungsabkommen mit Israel beschafft werden. Das Paket einschließlich Betrieb, Ersatzteilen und Ausbildung kostet nach einem Bericht des Fachportals defence-network rund 930 Millionen Euro. Die Flotte wächst damit von fünf auf acht Drohnen: sechs in Jagel, zwei auf dem israelischen Stützpunkt Tel Nof für die Ausbildung. Genutzt werden soll sie bis mindestens 2034.

Harpy und Harop: Munition, die wartet
Bekannter als die Heron ist eine andere IAI-Entwicklung. Die Harpy, erstmals 1989 getestet, ist ein Mittelding aus Drohne und Flugkörper: Sie wird aus einem Behälter gestartet, kreist stundenlang über einem Gebiet und stürzt sich auf Radaranlagen der gegnerischen Luftabwehr. IAI bezeichnet sie als erste Anti-Radar-Loitering-Munition der Welt. Den Sucher beschreibt der Hersteller als autonom: Die Harpy erkennt und verfolgt strahlende Ziele selbst.
Die Weiterentwicklung Harop sucht ihre Ziele dagegen mit einer Kamera. Nach Herstellerangaben kann sie bis zu neun Stunden über einem Gebiet bleiben, wird aus Behältern auf Lastwagen oder Schiffen gestartet und von einem Bediener geführt, der den Angriff bis zuletzt abbrechen kann. Ziele sind laut IAI Kommandoposten, Luftabwehrstellungen, Panzer und unbemannte Boote.
Die beiden Systeme stehen damit für die zwei Pole der Debatte um autonome Waffen: ein Sucher, der Ziele selbst auswählt, und ein Mensch, der jedes Ziel bestätigt. Die Rubrik Drohnen bündelt weitere Beiträge zur Technik.

Am Boden: REX MKII
Auch Bodenroboter gehören zum Programm. Im September 2021 stellte IAI den REX MKII vor, ein allradgetriebenes unbemanntes Fahrzeug, das über ein Tablet gesteuert wird. Es kann mit zwei Maschinengewehren, Kameras und Sensoren ausgerüstet werden, Aufklärung betreiben, Material und Verwundete transportieren und Ziele in der Nähe bekämpfen. Ein kleineres Fahrzeug desselben Herstellers, der Jaguar, setzten die israelischen Streitkräfte damals bereits an der Grenze zum Gazastreifen ein.
Bemerkenswert war, was der zuständige IAI-Manager Rani Avni bei der Vorstellung sagte: Technisch sei es möglich, auch die Waffe autonom zu machen, das sei heute eine Entscheidung des Nutzers. Angeboten werde diese Funktion den Kunden derzeit nicht. Bonnie Docherty von Human Rights Watch hielt dagegen, Maschinen könnten den Wert menschlichen Lebens nicht erfassen.
Raketenabwehr: das eigentliche Wachstumsgeschäft
Den größten Anteil am Rekordjahr haben nicht die Drohnen. IAI selbst nennt als Treiber vor allem die Gruppe Systeme, Flugkörper und Raumfahrt sowie ELTA. Zur ersten gehört die Raketenabwehr. Arrow 3, gemeinsam mit der israelischen Raketenabwehrbehörde und der US Missile Defense Agency entwickelt, fängt ballistische Raketen außerhalb der Atmosphäre ab.
Deutschland unterschrieb den Kauf am 28. September 2023 für 3,5 Milliarden US-Dollar, es war der größte Rüstungsexport in der Geschichte Israels. Nach der Zustimmung des Bundestags am 17. Dezember 2025 erhielt IAI einen Folgeauftrag über rund 3,1 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtwert liegt damit über 6,5 Milliarden Dollar. Holzdorf ist der erste von drei geplanten Standorten, voll einsatzbereit soll das System 2030 sein.
Ein zweites großes Feld ist Indien. Das Flugabwehrsystem Barak MRSAM hat IAI gemeinsam mit der staatlichen indischen Rüstungsforschungsorganisation DRDO entwickelt. Im April 2025 meldete IAI Dutzende erfolgreiche Tests bei den indischen Streitkräften.

Die Zahlen: Rekordgewinn und Börsenpläne
IAI setzte 2025 rund 7,38 Milliarden US-Dollar um, 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um 45 Prozent auf 712 Millionen Dollar, den höchsten Wert der Firmengeschichte. 66 Prozent des Umsatzes stammten aus dem Export, 71 Prozent des Auftragsbestands entfallen auf ausländische Kunden. Die militärischen Bereiche brachten 6,4 Milliarden Dollar Umsatz. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 4,28 Milliarden Dollar Umsatz und 449 Millionen Dollar Gewinn hinzu, der Auftragsbestand erreichte zum 30. Juni 35 Milliarden Dollar.
Das Friedensforschungsinstitut SIPRI führt IAI für 2024 auf Rang 31 der größten Rüstungsunternehmen der Welt, nach Rang 34 im Vorjahr. Die Rüstungsumsätze stiegen um 13 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Innerhalb Israels liegt IAI damit hinter Elbit Systems auf Platz zwei.
Die Kehrseite: Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete IAI einen negativen Cashflow von 795 Millionen Dollar. Nach einem Bericht von Calcalist schuldete das israelische Verteidigungsministerium dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt mehr als fünf Milliarden Schekel, rund 1,7 Milliarden Dollar. Der wichtigste Kunde zahlt also verspätet.
Seit Jahren wird über eine Teilprivatisierung gesprochen. Nach Calcalist vom April 2026 sollen rund 30 Prozent an der Börse Tel Aviv angeboten werden, bei einer Bewertung von 80 bis 100 Milliarden Schekel; der Staat soll mindestens 70 Prozent behalten. Im Juli 2026 wurde auch eine Notierung an der Nasdaq geprüft. Als Hürde gilt die starke Gewerkschaft. Einen steuerlichen Anreiz nennt IAI selbst: Als hundertprozentige Staatsfirma hat das Unternehmen keinen Anspruch auf die Steuervergünstigungen des israelischen Investitionsförderungsgesetzes, schon der Verkauf eines kleinen Anteils würde das ändern. Im August 2026 sagte Boaz Levy, der Börsengang sei näher denn je.
Kritik und offene Fragen
Harop in Bergkarabach. Die Harop wurde nach Angaben von SIPRI um 2015 erstmals an Aserbaidschan geliefert, Berichten zufolge bei Grenzgefechten 2016 eingesetzt und im Krieg gegen Armenien 2020 in großem Umfang verwendet. Im April 2016 erklärte ein Sprecher des armenischen Verteidigungsministeriums, eine Harop habe einen Bus mit armenischen Freiwilligen getroffen und sieben Menschen getötet. Unabhängig bestätigt ist diese Angabe nicht. Israel hat Lieferungen an Aserbaidschan offiziell weder bestätigt noch dementiert.
Exporte in ein Konfliktgebiet. Laut SIPRI kamen 2016 bis 2020 rund 69 Prozent der aserbaidschanischen Großwaffenimporte aus Israel, Aserbaidschan stand für 17 Prozent der israelischen Großwaffenexporte. Die OSZE bittet ihre Mitgliedstaaten seit 1992, keine Waffen an die in Bergkarabach kämpfenden Kräfte zu liefern; Israel ist kein OSZE-Mitglied. In seinen Meldungen an das UN-Waffenregister hat Israel nach SIPRI sämtliche Großwaffenexporte nach Aserbaidschan weggelassen.
Gaza. Human Rights Watch nannte 2009 in einem Bericht über tödliche Drohnenangriffe im Gazastreifen die Heron von IAI und die Hermes von Elbit als bewaffnete Drohnen Israels. Die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese schrieb im Juli 2025, vorwiegend von Elbit und IAI entwickelte Drohnen begleiteten im Gazakrieg die Kampfflugzeuge, überwachten Palästinenser und lieferten Zielinformationen; für beide Firmen sei der Krieg ein profitables Geschäft. Israels Vertretung in Genf nannte den Bericht rechtlich haltlos und verleumderisch. Für Deutschland erwähnt der Bericht eine EU-geförderte Forschungskooperation der Technischen Universität München mit IAI zur Betankung mit grünem Wasserstoff.
Weitergabe an Dritte. China kaufte 1994 Harpy-Systeme. Als sie 2004 zur Modernisierung nach Israel zurückkamen, verlangten die USA ihre Beschlagnahme; 2005 gingen sie ohne Modernisierung zurück, das Verhältnis zu Washington war vorübergehend belastet.
Indien und Pakistan. Während der Kämpfe im Mai 2025 gab Pakistan an, israelische Harop-Drohnen abgefangen zu haben. Indien bestätigte Drohnenangriffe auf Luftabwehrstellungen bei Lahore. Welche Waffen dabei eingesetzt wurden, hat Indien nicht im Einzelnen erklärt.
Autonomie. IAI betont bei der Harop den Menschen in der Schleife. Bei der Harpy beschreibt das Unternehmen den Sucher selbst als autonom, und beim REX MKII hat ein Manager eingeräumt, dass eine autonome Waffe technisch möglich wäre. Wo die Grenze im Einsatz tatsächlich verläuft, lässt sich von außen nicht überprüfen.
IAI im Zeitraffer
Jahr | Meilenstein |
|---|---|
1953 | Gründung als Bedek Aviation Company mit 70 Beschäftigten |
1975 | Kampfflugzeug Kfir |
1987 | Abbruch des Kampfjet-Programms Lavi |
1989 | Erster Test der Loitering Munition Harpy |
1994 | Erstflug der Aufklärungsdrohne Heron |
2006 | Umbenennung in Israel Aerospace Industries |
2010 | Bundeswehr setzt die geleaste Heron 1 in Afghanistan ein |
April 2016 | Harop-Einsatz durch Aserbaidschan in Bergkarabach |
Juni 2018 | Vertrag über die Heron TP für die Bundeswehr |
2020 | Breiter Harop-Einsatz im Krieg um Bergkarabach |
Sept. 2021 | Vorstellung des Bodenroboters REX MKII |
Sept. 2023 | Deutschland kauft Arrow 3 für 3,5 Mrd. US-Dollar |
Sept. 2025 | Bundestag billigt Kauf von drei weiteren Heron TP |
Dez. 2025 | Arrow in Holzdorf in Betrieb; Bundestag billigt Erweiterung |
Jan. 2026 | Arrow-3-Folgeauftrag über rund 3,1 Mrd. US-Dollar |
Mai 2026 | Boaz Levy wechselt vom CEO-Posten an die Spitze des Verwaltungsrats |
Juni 2026 | Erster öffentlicher Flug der German Heron TP auf der ILA |
Juli 2026 | Guy Barlev zum CEO ernannt |
Aug. 2026 | Auftragsbestand erreicht 35 Mrd. US-Dollar |
Häufige Fragen
Wem gehört Israel Aerospace Industries?
Dem Staat Israel, zu 100 Prozent. Anleihen des Unternehmens werden an der Börse Tel Aviv gehandelt. Die Regierung plant, rund 30 Prozent der Aktien an die Börse zu bringen und mindestens 70 Prozent zu behalten.
Wer baut die Heron-Drohnen der Bundeswehr?
Israel Aerospace Industries. Betrieben werden die Drohnen für die Luftwaffe von Airbus Defence and Space. Stationiert sind sie in Jagel in Schleswig-Holstein; nach der Aufstockung auf acht Drohnen sollen zwei für die Ausbildung in Israel stehen.
Ist die Heron TP der Bundeswehr bewaffnet?
Sie ist bewaffnungsfähig. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab im April 2022 rund 150 Millionen Euro für Bewaffnung, Ausbildung und Zubehör frei. Die drei 2025 zusätzlich gekauften Drohnen werden für israelische Waffensysteme ausgerüstet.
Was ist der Unterschied zwischen Harpy und Harop?
Beide sind Loitering Munition von IAI. Die Harpy sucht mit einem Anti-Radar-Sucher selbstständig nach strahlenden Luftabwehrradaren. Die Harop nutzt eine Kamera und wird von einem Bediener geführt, der den Angriff abbrechen kann.
Geht IAI an die Börse?
Geplant ist ein Teilbörsengang von rund 30 Prozent an der Börse Tel Aviv, eine Notierung an der Nasdaq wurde ebenfalls geprüft. Im August 2026 sagte Verwaltungsratschef Boaz Levy, der Börsengang sei näher denn je. Als Hürde gilt die Gewerkschaft.
Quellen
Alle Zahlen in diesem Artikel wurden am 7. Oktober 2026 geprüft.
IAI: Produktseiten Heron TP, Harpy und Harop (Herstellerangaben)
Calcalist/Ctech, 06.04.2026: Pläne für den Börsengang von IAI
Jerusalem Post, 21.07.2026: Israel Aerospace Industries names former IDF Brig.-Gen. as new CEO
SIPRI, Dezember 2025: The SIPRI Top 100 Arms-producing and Military Services Companies, 2024
SIPRI, 30.04.2021: Arms transfers to conflict zones: The case of Nagorno-Karabakh
BMVg, 06.04.2022: Weg frei zur Bewaffnung der Heron TP-Drohnen
BMVg, 15.09.2025: Hohes Tempo bei der Beschaffung: Patriot-Lenkflugkörper und Heron-TP-Drohnen
defence-network, 08.09.2025: Deutschland kauft drei weitere Heron TP Drohnen
Janes, 06/2026: ILA 2026: Luftwaffe Heron TP makes public flying debut
Breaking Defense, 28.09.2023: Israel, Germany sign off on Arrow 3 air defense agreement
ES&T, 12/2025: Anfangsbefähigung mit Arrow-Luftverteidigungssystem erreicht
Naval Today, 29.04.2025: IAI and India test Barak MRSAM air defense system
AP via News4Jax, 13.09.2021: Israeli firm unveils armed robot to patrol volatile borders (REX MKII)
Haaretz, 06.04.2016: Report: Israeli-made suicide drone used in Nagorno-Karabakh conflict
The Jewish Chronicle, 14.04.2016: Israel 'sold kamikaze drones to Azerbaijan'
The Week, 08.05.2025: How India used Israel-made Harop drones (Operation Sindoor)
Wikipedia: Israel Aerospace Industries (Gründung, Flugzeugprogramme, Umbenennung)
Wikipedia: IAI Harpy (Erprobung, Streit um die Lieferung an China)
Israel Aerospace Industries ist ein israelischer Staatskonzern, der 1953 als Wartungsbetrieb Bedek begann und heute Drohnen wie die Heron TP der Bundeswehr, die Loitering Munition Harop und das Raketenabwehrsystem Arrow 3 baut.
2025 erzielte IAI mit 7,38 Milliarden US-Dollar Umsatz und 712 Millionen Dollar Gewinn Rekordwerte, der Staat plant einen Teilbörsengang von rund 30 Prozent.
Kritik betrifft vor allem den Harop-Export nach Aserbaidschan und dessen Einsatz in Bergkarabach, die Rolle von IAI-Drohnen im Gazakrieg und die Frage, wie autonom die Waffen des Konzerns sind.
- IAI Annual Financial Results for 2025 – Israel Aerospace Industries – 11.03.2026
- About IAI – Israel Aerospace Industries – 07.10.2026
- HAROP Loitering Munition – Israel Aerospace Industries – 07.10.2026
- HARPY Anti-Radiation Loitering Munition – Israel Aerospace Industries – 07.10.2026
- Heron TP – Israel Aerospace Industries – 07.10.2026
- IAI order backlog reaches record $35 billion as first-half profit jumps 40% – Defence Industry Europe – 14.08.2026
- Arrow maker IAI's record $35 billion backlog comes with an increasingly urgent cash problem – Calcalist Ctech – 13.08.2026
- IAI IPO: rund 30 Prozent an der Börse Tel Aviv – Calcalist Ctech – 06.04.2026
- Israel's two giant state-run defense companies may go public, but there are hurdles – Breaking Defense – 08.07.2026
- Israel Aerospace Industries names former IDF Brig.-Gen. as new CEO – Jerusalem Post – 21.07.2026
- The SIPRI Top 100 Arms-producing and Military Services Companies, 2024 – SIPRI – 12/2025
- Arms transfers to conflict zones: The case of Nagorno-Karabakh – SIPRI – 30.04.2021
- Die Drohne Heron 1 – Bundeswehr – 07.10.2026
- German Heron TP – Bundeswehr – 07.10.2026
- Dossier Heron TP – BMVg – 07.10.2026
- Weg frei zur Bewaffnung der Heron TP-Drohnen – BMVg – 06.04.2022
- Hohes Tempo bei der Beschaffung: Patriot-Lenkflugkörper und Heron-TP-Drohnen – BMVg – 15.09.2025
- Deutschland kauft drei weitere Heron TP Drohnen – defence-network – 08.09.2025
- ILA 2026: Luftwaffe Heron TP makes public flying debut – Janes – 06/2026
- Israel, Germany sign off on Arrow 3 air defense agreement – Breaking Defense – 28.09.2023
- IAI signs contract to deliver expansion of Germany's Arrow 3 procurement – European Security & Defence – 11.01.2026
- Anfangsbefähigung mit Arrow-Luftverteidigungssystem erreicht – ES&T – 12/2025
- IAI and India test Barak MRSAM air defense system – Naval Today – 29.04.2025
- Israeli firm unveils armed robot to patrol volatile borders – AP/News4Jax – 13.09.2021
- Report: Israeli-made suicide drone used in Nagorno-Karabakh conflict – Haaretz – 06.04.2016
- Israel 'sold kamikaze drones to Azerbaijan' – The Jewish Chronicle – 14.04.2016
- How India used Israel-made Harop drones to hit Pakistan's Lahore – The Week – 08.05.2025
- Precisely Wrong: Gaza Civilians Killed by Israeli Drone-Launched Missiles – Human Rights Watch – 30.06.2009
- From economy of occupation to economy of genocide (A/HRC/59/23) – UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese – 03.07.2025
- UN expert says firms 'profiting' from 'genocide' of Palestinians – France 24 – 03.07.2025
- Israel Aerospace Industries – Wikipedia – 07.10.2026
- IAI Heron – Wikipedia – 07.10.2026
- IAI Harpy – Wikipedia – 07.10.2026
Roboterwelt Redaktion