DeepSeek: Offene KI-Modelle aus Hangzhou, finanziert vom Hedgefonds High-Flyer

DeepSeek aus Hangzhou veröffentlicht seine Sprachmodelle mit offenen Gewichten unter MIT-Lizenz und finanzierte sich bis Mitte 2026 allein aus dem Hedgefonds High-Flyer seines Gründers Liang Wenfeng. Im Januar 2025 löste das Modell R1 einen Kurssturz bei Nvidia aus, im Juni 2026 nahm die Firma zum ersten Mal Geld externer Investoren an, im August 2026 stieg sie beim Roboterhersteller Unitree ein. Datenschutzbehörden in Italien, Berlin und Südkorea, US-Behörden und die Konkurrenten OpenAI und Anthropic haben offene Fragen an das Unternehmen.

Von Roboterwelt Redaktion19 Min. LesezeitQuellen: 56
Logo von DeepSeek auf weißem Grund: links ein stilisierter blauer Wal mit erhobener Schwanzflosse und hellem Bauch, rechts der blaue Schriftzug deepseek in Kleinbuchstaben
Das Logo von DeepSeek. Die Firma aus Hangzhou stellt es wie den Code ihrer Modelle unter MIT-Lizenz in ihrem GitHub-Repository bereit; ein Pressekit oder Fotos der Gründer gibt es nicht. Foto: DeepSeek, MIT-Lizenz, via GitHub (deepseek-ai/DeepSeek-V2)

Am 27. Januar 2025 stand die App von DeepSeek an der Spitze der kostenlosen Apps im US-App-Store, vor ChatGPT. Am selben Tag verlor Nvidia nach Angaben von Reuters rund 593 Milliarden US-Dollar an Börsenwert, der bis dahin größte Tagesverlust eines Unternehmens an der Wall Street; die Aktie fiel um knapp 17 Prozent, der Nasdaq um 3,1 Prozent. Andere Medien kamen je nach Berechnungsgrundlage auf rund 540 Milliarden. Auslöser war die Sorge, dass ein Modell aus China, das nach Angaben seiner Entwickler für wenige Millionen Dollar an Rechenzeit trainiert worden war, mit den Modellen der US-Anbieter mithalten könne. 

Hinter der App steht die Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Basic Technology Research Co., Ltd., eingetragen am 17. Juli 2023. Anderthalb Jahre nach dem Kurssturz hat sich die Lage verschoben: Im Juni 2026 nahm DeepSeek nach Berichten von Reuters erstmals Geld externer Investoren an, im August 2026 zeichnete die Firma Aktien beim Börsengang des Roboterherstellers Unitree, am 17. Oktober 2026 erschien die jüngste Version des Modells V4.1-Flash. Zugleich laufen Verfahren von Datenschutzbehörden, und US-Behörden prüfen, mit welchen Chips die Modelle trainiert wurden. 

Auf einen Blick

DeepSeek 

Gegründet 

17. Juli 2023 (Registrierung in Hangzhou, Provinz Zhejiang; Stammkapital 10 Mio. Yuan) 

Sitz 

Hangzhou; Stellen auch in Peking 

Juristischer Name 

Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Basic Technology Research Co., Ltd. 

Gründer und Führung 

Liang Wenfeng, Gründer und CEO; Mitgründer des Quant-Hedgefonds High-Flyer 

Eigentum 

Liang Wenfeng hält 1 Prozent direkt und kontrolliert die übrigen 99 Prozent über eine Beteiligungsgesellschaft, an der er 50,1 Prozent hält (Registerauswertung von Trustiics, Januar 2025) 

Mitarbeiter 

Keine Angabe der Firma; im Juni 2026 kündigte sie an, jede Abteilung mindestens zu verdoppeln 

Finanzierung 

Bis Mitte 2026 allein durch High-Flyer und Liang; Juni 2026 erste externe Runde über rund 50 Mrd. Yuan (rund 7 Mrd. US-Dollar) bei 350 bis 400 Mrd. Yuan Bewertung, unter anderem von Tencent und CATL (Reuters-Quellen) 

Kernprodukte 

Sprachmodelle DeepSeek-V4-Pro und V4.1-Flash über die API, Chat-App und Web-Chat, Desktop-Programm DeepSeek Harness; Gewichte der Hauptmodelle unter MIT-Lizenz 

Geschäftsmodell 

Abrechnung der API nach verarbeiteten Tokens, Chat-App kostenlos 

Märkte 

Weltweit per App und API; Einschränkungen in Italien, Südkorea, für Behörden in Australien und für das US-Verteidigungsministerium 

Kennzahlen 

Keine Umsatz- oder Mitarbeiterzahlen veröffentlicht 

Stand 

Oktober 2026 

Vom Hedgefonds zum KI-Labor

Liang Wenfeng studierte an der Zhejiang University und gründete den Hedgefonds High-Flyer mit, der maschinelles Lernen für den Wertpapierhandel einsetzte. Für das Training seiner Handelsmodelle baute High-Flyer eigene Rechenzentren. Das Cluster Fire-Flyer 2 mit 10.000 Nvidia-A100-Karten beschreiben Autoren von DeepSeek und High-Flyer, darunter Liang selbst, in einem Paper vom August 2024; es habe die Hälfte eines vergleichbaren Nvidia-Systems gekostet und 40 Prozent weniger Energie verbraucht. Das sind Angaben der Betreiber. Diese Karten kaufte High-Flyer nach Einschätzung des Analysehauses SemiAnalysis ab 2021. 

Am 17. Juli 2023 ließ Liang DeepSeek in Hangzhou eintragen. In einem Interview mit dem chinesischen Medium 36Kr vom Juli 2024, das der Newsletter ChinaTalk übersetzt hat, beschrieb er das Team als überwiegend frische Absolventen und Doktoranden chinesischer Spitzenuniversitäten; im Team hinter dem Modell V2 sei niemand aus dem Ausland zurückgekehrt. Geld sei nie das Problem gewesen, sagte Liang, das Problem seien die Exportverbote für fortgeschrittene Chips. Finanzierungspläne habe man kurzfristig keine. Zum Geschäftsmodell sagte er, man subventioniere weder noch verlange man übermäßige Gewinne, und zur Veröffentlichung der Modelle: Gräben aus geschlossenem Code seien bei disruptiven Technologien nur vorübergehend, DeepSeek werde nicht zu geschlossenen Modellen wechseln. 

Die ersten Modelle DeepSeek-Coder und DeepSeek-LLM erschienen 2023. Im Februar 2024 führte das Mathematik-Modell DeepSeekMath die Trainingsmethode GRPO ein, die später das Modell R1 trug. Im Mai 2024 folgte DeepSeek-V2; auf den Preiskampf unter chinesischen Anbietern, der darauf folgte, angesprochen, sagte Liang, Nutzer abzuwerben sei nicht das Hauptziel. Im November 2024 zeigte R1-Lite-Preview den Denkprozess des Modells vor der Antwort. Am 26. Dezember 2024 kam V3 in die API, am 20. Januar 2025 R1, eine Woche später folgten der Spitzenplatz im App Store und der Kurssturz bei Nvidia. Am 17. Februar 2025 nahm Liang nach Angaben zweier Reuters-Quellen an einem Treffen von Staatschef Xi Jinping mit Privatunternehmern teil; im Staatsfernsehen war er nicht zu sehen. 

Im September 2025 erschien das R1-Paper nach einer Begutachtung in der Fachzeitschrift Nature. Nach Einschätzung der Nature-Redaktion ist R1 damit vermutlich das erste große Sprachmodell, das einen Peer-Review-Prozess durchlaufen hat. 2026 folgten die Vorschau auf V4 im April, die erste Finanzierungsrunde im Juni, der Einstieg bei Unitree im August und V4.1-Flash im September. Eine Presseseite hat DeepSeek bis heute nicht; die Website nennt nur eine Service-Adresse. 

Modelle (Stand Oktober 2026)

Die Tabelle führt die Hauptlinien nach den Angaben im API-Changelog, in den Papers und auf den Modellkarten bei Hugging Face. Ranglisten aus Benchmarks lassen wir bewusst weg; sie stammen in den Ankündigungen von DeepSeek selbst. 

Modellfamilie 

Release 

Gewichte / Lizenz 

Besonderheit 

DeepSeek-Coder, DeepSeek-LLM 

2023 

Offen; Code MIT, Modelle unter eigener Model License mit kommerzieller Nutzung 

Erste Modelle, 1 bis 67 Mrd. Parameter, trainiert auf 2 Billionen Tokens 

DeepSeekMath 

Februar 2024 

Offen 

Führt die Methode GRPO ein, eine speichersparende Variante des Reinforcement Learning 

DeepSeek-V2 

Mai 2024 

Offen (Repository MIT) 

Multi-head Latent Attention und DeepSeekMoE; 236 Mrd. Parameter, 21 Mrd. pro Token aktiv 

R1-Lite-Preview 

November 2024 

Nicht veröffentlicht 

Vorschau auf ein Modell mit sichtbarem Denkprozess 

DeepSeek-V3 

Dezember 2024, Update März 2025 

Offen; Code MIT, Modell unter eigener Model License 

671 Mrd. Parameter, 37 Mrd. aktiv; Training in FP8 auf 2.048 H800-Karten 

DeepSeek-R1 (mit R1-Zero und sechs destillierten Modellen) 

Januar 2025, Update Mai 2025, Nature-Paper September 2025 

MIT für Code und Gewichte, Destillation ausdrücklich erlaubt 

Schlussfolgern durch Reinforcement Learning ohne menschlich annotierte Beispiele 

DeepSeek-V3.1 und V3.1-Terminus 

August und September 2025 

MIT 

Ein Modell für Antworten mit und ohne Denkprozess; Gewichte im Format UE8M0-FP8 

DeepSeek-V3.2 (Exp, Speciale) 

September und Dezember 2025 

MIT 

DeepSeek Sparse Attention; Training für Agenten; Speciale nur für Forschung 

DeepSeek-V4 Pro und Flash 

Vorschau April 2026, Flash Juli, Pro August 2026 

MIT 

Kontext von 1 Mio. Tokens; Pro 1,6 Bio. Parameter (49 Mrd. aktiv), Flash 284 Mrd. (13 Mrd. aktiv); Experten in FP4 

DeepSeek-V4.1-Flash (Update 1017) 

September 2026, Update 17. Oktober 2026 

MIT (Modellkarte Hugging Face) 

Nativ multimodal für Text und Bild; Encoder-Decoder-Aufbau; deutlich kleinerer Zwischenspeicher laut DeepSeek 

Zwei Ideen aus V2 ziehen sich bis V4 durch. Die erste ist die Expertenmischung, englisch Mixture of Experts: Das Modell besteht aus vielen Teilnetzen, ein Router schickt jedes Token nur an wenige davon. Deshalb rechnet V3 mit 671 Milliarden Parametern, benutzt pro Token aber nur 37 Milliarden. Die zweite ist die Multi-head Latent Attention, die den Zwischenspeicher für bereits gelesene Tokens komprimiert; nach Angaben im V2-Paper schrumpfte er um 93,3 Prozent. Beides senkt die Kosten für Training und Betrieb. Mit V3.2 kam eine dünn besetzte Aufmerksamkeit hinzu, mit V4 weitere Kompressionsstufen; nach dem V4-Paper braucht das Modell bei einer Million Tokens Kontext rund 27 Prozent der Rechenoperationen und 10 Prozent des Zwischenspeichers von V3.2. Das sind Angaben der Autoren. 

R1 ist das Modell, das DeepSeek bekannt machte. Nach dem Paper lernte die Vorstufe R1-Zero das schrittweise Schlussfolgern allein durch Reinforcement Learning, also durch Belohnung richtiger Ergebnisse, ohne menschlich geschriebene Beispiele für Denkketten. R1-Zero wiederholte sich allerdings und mischte Sprachen; für R1 ergänzte DeepSeek deshalb eine kleine Menge handgeschriebener Startdaten. Die Gewichte stehen unter MIT-Lizenz, DeepSeek erlaubt ausdrücklich, daraus kleinere Modelle zu destillieren, und lieferte sechs solcher Ableger auf Basis von Qwen und Llama gleich mit. 

Was die Modelle gelernt haben, legt DeepSeek nur grob offen. Ein Dokument auf der chinesischen Transparenzseite nennt als Trainingsdaten öffentlich verfügbare Informationen aus dem Internet und über Dritte beschaffte Daten; Teile der Feinabstimmung könnten aus anonymisierten Nutzereingaben stammen, mit Widerspruchsmöglichkeit. Filter gegen Hass, Pornografie, Gewalt und Spam sind aufgeführt, politische Filter nicht. Halluzinationen könne man derzeit nicht ausschließen, heißt es dort. Die Trainingsdaten selbst sind nicht veröffentlicht. 

Schematische Grafik der DeepSeek-V2-Architektur: links ein Transformer-Block mit Attention und Feed-Forward-Netz, rechts oben die Expertenauswahl DeepSeekMoE mit grünen geteilten und blauen gerouteten Experten und einem Router, rechts unten die Multi-Head Latent Attention mit komprimierten Zwischenspeichern
Architekturgrafik aus dem Paper zu DeepSeek-V2 (Mai 2024): Ein Router schickt jedes Token nur an wenige Experten, die Multi-head Latent Attention verkleinert den Zwischenspeicher. Beide Ideen tragen bis V4.Foto: DeepSeek (V2-Paper), MIT-Lizenz, via GitHub

Was das Training kostete und was die Zahl nicht enthält

Die Zahl, die den Kurssturz auslöste, steht in Tabelle 1 des V3-Papers vom Dezember 2024: 5,576 Millionen US-Dollar. Sie ergibt sich aus 2,788 Millionen Stunden Rechenzeit auf H800-Karten, multipliziert mit einem angenommenen Mietpreis von 2 Dollar je Karte und Stunde. Enthalten sind das Vortraining, die Erweiterung des Kontextfensters und das Nachtraining des einen, finalen Trainingslaufs. Ausdrücklich nicht enthalten sind nach dem Wortlaut des Papers die Kosten für vorangegangene Forschung und für Versuchsreihen zu Architekturen, Algorithmen und Daten. Nicht enthalten sind damit auch der Kauf der Hardware, Gehälter und der laufende Betrieb der Rechenzentren. Die Zahl beschreibt also, was ein einziger Trainingslauf bei gemieteten Karten gekostet hätte. 

Für R1 nannte DeepSeek im Begleitmaterial zum Nature-Paper 294.000 US-Dollar, zusätzlich zu den rund 6 Millionen für das Basismodell; so berichtete es die Nature-Redaktion im September 2025. SemiAnalysis hielt im Januar 2025 dagegen, die 6 Millionen seien allein die GPU-Kosten des Vortrainings, Forschung und Gesamtkosten der Hardware fehlten. Das Analysehaus schätzte, DeepSeek habe Zugang zu rund 50.000 Karten der Hopper-Generation, davon nur ein Teil H100, und die Server hätten rund 1,6 Milliarden US-Dollar gekostet. Das ist eine Analystenschätzung, keine Angabe der Firma. Beide Lesarten widersprechen sich weniger, als es scheint: Das Paper selbst grenzt die Zahl eng ein. 

Geschäftsmodell, Finanzierung und Chips

DeepSeek verdient Geld mit der API, die Chat-App ist kostenlos. Abgerechnet wird nach Tokens, mit Tagespreisen und halbierten Preisen außerhalb der Hauptzeit. Am 20. Oktober 2026 kostete eine Million Ausgabe-Tokens des Modells V4.1-Flash zur Hauptzeit 1,20 US-Dollar, beim größeren V4-Pro 3,96 US-Dollar; Eingaben, die das Modell aus einem Zwischenspeicher kennt, kosten einen Bruchteil davon. Dieses Caching führte DeepSeek im August 2024 ein und senkte damit nach eigenen Angaben die Preise deutlich. Nach einem Bericht von The Information, den wir nur über die koreanische Zeitung Seoul Economic Daily kennen, hat DeepSeek die API-Preise im August 2026 um das Zwei- bis Vierfache erhöht und erreicht einen annualisierten Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar. Bestätigt ist das nicht. 

Bis Mitte 2026 kam das Geld allein von High-Flyer und Liang. Im Juni 2026 berichtete Reuters unter Berufung auf Quellen von einer ersten externen Finanzierungsrunde über rund 50 Milliarden Yuan, etwa 7 Milliarden US-Dollar, bei einer Bewertung von 350 bis 400 Milliarden Yuan nach der Runde. Liang selbst steuere rund 20 Milliarden Yuan bei, Tencent 10 Milliarden, der Batteriehersteller CATL 5 Milliarden; mit dem staatlichen KI-Industriefonds, NetEase und JD.com liefen Gespräche. Caixin meldete Ende Juni, die Runde sei abgeschlossen. Zugleich kündigte DeepSeek an, jede Abteilung mindestens zu verdoppeln, mit der Begründung, die Menschheit stehe am Vorabend der AGI. Im Oktober 2026 berichtete Seoul Economic Daily nach dem chinesischen Wirtschaftsmagazin Caijing von einer zweiten Runde über rund 100 Milliarden Yuan bei 500 Milliarden Yuan Bewertung und von Plänen für einen Börsengang in Shanghai. Diese Meldung konnten wir nicht bestätigen. 

Rechenkapazität bleibt der Engpass, den Liang 2024 selbst benannte. V3 wurde nach dem Paper auf 2.048 Nvidia-H800-Karten trainiert, die nach Angaben von Reuters 2023 legal zu kaufen waren. Für die Zukunft setzt die Firma offenbar auch auf heimische Chips: Nach einem Bloomberg-Bericht vom September 2026 plant DeepSeek ein Rechenzentrum in der Inneren Mongolei mit mindestens 160.000 Huawei-Ascend-950DT-Chips, allein für den Betrieb der Modelle, nicht für das Training, und abhängig davon, wie viele Chips Huawei liefern kann. DeepSeek hat den Bericht nicht bestätigt. Belegt ist nur, dass die Firma auf GitHub ein Repository mit Rechenkernen für Ascend-Chips führt. 

Bezug zur Robotik

DeepSeek ist ein Modellanbieter, kein Robotikunternehmen. Eigene Modelle für die Robotersteuerung hat die Firma bis zum 20. Oktober 2026 nicht veröffentlicht; die GitHub-Organisation listet Sprachmodelle, Rechenkerne und das Desktop-Programm Harness, keine Modelle, die Kamerabilder in Bewegungen übersetzen. Zwei Verbindungen in die Robotik sind dennoch belegt. 

Die erste ist eine Beteiligung. Beim Börsengang von Unitree am Shanghaier STAR Market im August 2026 zeichnete die Hangzhou DeepSeek AI Basic Technology Research rund 934.000 Aktien für rund 140,8 Millionen Yuan, etwa 20,8 Millionen US-Dollar, mit einer Haltefrist von 36 Monaten. Der Ausgabepreis lag bei 150,80 Yuan, Unitree nahm mit 40,45 Millionen neuen Aktien rund 6,1 Milliarden Yuan ein. Was die Beteiligung inhaltlich bedeutet, beschreiben die Quellen unterschiedlich: TechNode spricht nach dem chinesischen Portal IT Home nur von einer möglichen Zusammenarbeit bei großen Modellen, verkörperter Intelligenz und Robotik. Unite.AI beschreibt unter Berufung auf das Börsenprospekt, Reuters und Securities Times eine Vereinbarung, nach der beide Firmen KI-Modelle für Humanoide gemeinsam entwickeln, Unitree bei Trainingsleistungen DeepSeek bevorzugt und DeepSeek beim Kauf von Robotern Unitree. Den Wortlaut des Prospekts haben wir nicht eingesehen; bis dahin gilt: Die Beteiligung und die Haltefrist sind belegt, der Umfang der Kooperation nicht. 

Die zweite Verbindung ist die Nutzung durch Dritte. Der kanadische Hersteller Realbotix meldete im Februar 2025, seine Humanoiden könnten künftig Cloud-KI anbinden, darunter das gerade erschienene DeepSeek R1 neben Modellen von Hugging Face und ChatGPT. Das ist eine Herstellerangabe, die wir nicht unabhängig geprüft haben. Sie zeigt aber, wofür DeepSeek in der Robotik vorerst steht: als austauschbares Sprachmodell, das ein Roboterhersteller neben anderen anbinden kann, nicht als Steuerung für Arme und Beine. 

Kritik und offene Fragen

Datenschutz. Die italienische Datenschutzbehörde Garante untersagte am 30. Januar 2025 per Eilverfügung die Verarbeitung der Daten italienischer Nutzer und eröffnete eine Untersuchung gegen die Gesellschaften in Hangzhou und Peking. Die Antwort der Firmen, sie seien in Italien nicht tätig und EU-Recht gelte nicht für sie, nannte die Behörde völlig unzureichend. Die irische Behörde forderte Auskunft an. In Südkorea stoppte die Datenschutzkommission PIPC am 15. Februar 2025 den Download der App; ihre Untersuchung ergab im April, dass DeepSeek Daten ohne Einwilligung an vier ausländische Firmen übertragen hatte, darunter die Inhalte von Nutzereingaben an die ByteDance-Tochter Volcano Engine in Peking. DeepSeek räumte die Übermittlung ein, nannte als Zweck Sicherheit und Nutzererfahrung, stoppte sie nach Angaben der PIPC am 10. April 2025 und reichte eine überarbeitete Datenschutzerklärung ein. In Deutschland meldete die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp die App am 27. Juni 2025 bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt nach dem Digital Services Act, weil DeepSeek Daten ohne die nach Artikel 46 DSGVO nötigen Garantien nach China übermittle; eine Aufforderung der Behörde vom 6. Mai 2025 hatte die Firma nicht befolgt. Ob Apple und Google die App in Deutschland entfernt haben, konnten wir nicht belegen. Das BSI warnte bereits im Februar 2025, die App könne womöglich Tastatureingaben mitlesen, bevor sie abgeschickt werden; die Nutzungsverbote in Bundesministerien gelten allerdings allgemein für externe KI-Dienste, nicht nur für DeepSeek. 

Verbote für Behörden und Militär. Australien untersagte am 4. Februar 2025 allen Regierungsstellen die Nutzung von DeepSeek-Produkten; private Geräte sind nicht betroffen. In den USA verbietet das Verteidigungsgesetz für das Haushaltsjahr 2026, in Kraft seit Dezember 2025, dem Pentagon die Nutzung und Beschaffung von Systemen von DeepSeek und High-Flyer, mit Ausnahmen für Forschung; die Geheimdienste müssen DeepSeek aus ihren Systemen entfernen. Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses hatte im April 2025 einen Bericht vorgelegt, nach dem DeepSeek Nutzerdaten über ungesicherte Netze nach China leite und mit Infrastruktur von ByteDance, Baidu, Tencent und China Mobile verknüpft sei. Das ist ein politischer Ausschussbericht, keine Behördenentscheidung. 

Zensur. Die auf KI-Tests spezialisierte Firma Promptfoo schickte im Januar 2025 1.360 Fragen zu Themen, die in China heikel sind, an R1. Rund 85 Prozent beantwortete das Modell mit standardisierten, nationalistisch gefärbten Texten. Zugleich ließ sich die Sperre nach dem Befund von Promptfoo leicht umgehen, etwa durch Umformulierung oder einen historischen Rahmen. Da die Gewichte offen sind, können Dritte die Filter aus lokal betriebenen Versionen entfernen; Screenshots aus der Web-App zeigen das Verhalten der App, nicht zwingend das des Modells. DeepSeeks Offenlegungsdokument nennt Filter gegen Hass, Pornografie und Gewalt, aber keine politischen Filter. Eine Stellungnahme der Firma zur politischen Filterung haben wir nicht gefunden. 

Destillationsvorwürfe. Ende Januar 2025 berichteten Financial Times und Bloomberg, Microsofts Sicherheitsteam habe im Herbst 2024 große Datenabzüge über die OpenAI-Schnittstelle durch Konten bemerkt, die mit DeepSeek in Verbindung stehen könnten; die Konten wurden gesperrt. OpenAI erklärte, Firmen aus China versuchten ständig, die Modelle führender US-Anbieter zu destillieren, ohne DeepSeek zu nennen. Am 23. Februar 2026 erklärte Anthropic, DeepSeek, Moonshot und MiniMax hätten über rund 24.000 betrügerische Konten mehr als 16 Millionen Austausche mit Claude erzeugt; DeepSeek ordnete Anthropic über 150.000 davon zu, mit dem Ziel, Schlussfolgern, die Bewertung nach Kriterien und unverfängliche Antworten auf politisch heikle Fragen zu lernen. Als Indizien nennt Anthropic synchronisierten Datenverkehr, gemeinsame Zahlungsmittel und Metadaten, die auf Forscher des Labors wiesen. Anthropic selbst bezeichnet Destillation als verbreitete und legitime Trainingsmethode; der Vorwurf richtet sich gegen die betrügerischen Konten und den Umfang. DeepSeeks Gegenposition stammt aus dem Nature-Verfahren: Gegenüber den Gutachtern erklärten die Forscher, R1 habe nicht durch Kopieren von Denkbeispielen aus OpenAI-Modellen gelernt; das Basismodell sei auf Webdaten trainiert, die KI-erzeugte Inhalte enthalten könnten. Umgekehrt erlaubt DeepSeek die Destillation aus seinen eigenen Modellen ausdrücklich. Zu den Vorwürfen von Anthropic haben wir keine Stellungnahme von DeepSeek gefunden. 

Exportkontrollen. Das US-Handelsministerium prüfte im Februar 2025 nach Angaben von Reuters, ob DeepSeek gesperrte Nvidia-Chips erhalten hat; DeepSeek selbst gibt an, H800-Karten genutzt zu haben, die 2023 legal zu kaufen waren. Im Juni 2025 sagte ein hoher Beamter des US-Außenministeriums gegenüber Reuters, DeepSeek habe Zugang zu großen Mengen H100-Karten, habe versucht, Exportkontrollen über Mantelfirmen in Südostasien zu umgehen, und unterstütze Chinas Militär; die Firma werde in mehr als 150 Beschaffungsunterlagen der Volksbefreiungsarmee genannt. Reuters konnte diese Angaben nicht prüfen, DeepSeek antwortete nicht. Nvidia widersprach beim Chip-Typ: Nach eigener Prüfung habe DeepSeek rechtmäßig H800 erworben, keine H100. Reuters-Quellen zufolge besitzt DeepSeek H100, aber weit weniger als die 50.000 aus der SemiAnalysis-Schätzung. Singapur klagte im Februar 2025 drei Männer wegen Betrugs im Zusammenhang mit Nvidia-Chips für DeepSeek an; das Handelsministerium des Stadtstaats sah zugleich keinen Hinweis darauf, dass DeepSeek über Singapur an kontrollierte Produkte gelangt sei. Sanktionen gegen DeepSeek hatte die US-Regierung nach dem Stand des Reuters-Berichts nicht verhängt. 

Offene Datenbank. Am 29. Januar 2025 meldete die Sicherheitsfirma Wiz eine ohne Passwort aus dem Internet erreichbare ClickHouse-Datenbank von DeepSeek mit über einer Million Logeinträgen, darunter Chat-Verläufe, API-Schlüssel und Details zum Backend; die Zugriffsrechte hätten die vollständige Kontrolle über die Datenbank erlaubt. Nach der Meldung schloss DeepSeek die Lücke nach Angaben von Wiz umgehend. Eine eigene Stellungnahme der Firma dazu haben wir nicht gefunden. 

Intransparenz. DeepSeek hat keine Presseseite, nennt weder Mitarbeiter- noch Umsatzzahlen und äußert sich zu Finanzierung, Chip-Plänen und den Vorwürfen von Behörden und Konkurrenten in der Regel nicht. Fast alles, was über die Firma jenseits der Modelle bekannt ist, stammt aus Registerdaten, Behördenmitteilungen und Berichten mit anonymen Quellen. Aussagen zur Leistung gegenüber Konkurrenzmodellen stammen aus den eigenen Ankündigungen. 

DeepSeek im Zeitraffer

Datum 

Meilenstein 

17. Juli 2023 

Eintragung der Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Basic Technology Research Co., Ltd. 

2023 

Erste Modelle DeepSeek-Coder und DeepSeek-LLM 

Februar 2024 

DeepSeekMath führt die Trainingsmethode GRPO ein 

Mai 2024 

DeepSeek-V2 mit Multi-head Latent Attention und Expertenmischung 

August 2024 

Caching in der API senkt die Preise; Paper zum Cluster Fire-Flyer 2 

November 2024 

R1-Lite-Preview zeigt den Denkprozess 

26. Dezember 2024 

DeepSeek-V3 in der API 

20. Januar 2025 

DeepSeek-R1 in der API 

27. Januar 2025 

App auf Platz 1 im US-App-Store; Nvidia verliert rund 593 Mrd. US-Dollar Börsenwert 

29./30. Januar 2025 

Wiz meldet offene Datenbank; Garante beschränkt Datenverarbeitung in Italien 

Februar 2025 

Download-Stopp in Südkorea, Behördenverbot in Australien, BSI-Warnung 

April 2025 

Bericht des House Select Committee; PIPC veröffentlicht Ergebnis 

27. Juni 2025 

Berliner Datenschutzbeauftragte meldet die App bei Apple und Google 

August 2025 

DeepSeek-V3.1 

17. September 2025 

R1-Paper erscheint begutachtet in Nature 

1. Dezember 2025 

DeepSeek-V3.2 und V3.2-Speciale 

Dezember 2025 

US-Verteidigungsgesetz verbietet dem Pentagon DeepSeek und High-Flyer 

23. Februar 2026 

Anthropic wirft DeepSeek Destillation über betrügerische Konten vor 

24. April 2026 

Vorschau auf DeepSeek-V4 Pro und Flash 

Juni 2026 

Erste externe Finanzierungsrunde über rund 50 Mrd. Yuan (Reuters-Quellen); Ankündigung, jede Abteilung zu verdoppeln 

August 2026 

Beteiligung am Börsengang von Unitree mit rund 140,8 Mio. Yuan 

10. September 2026 

DeepSeek-V4.1-Flash, nativ multimodal 

17. Oktober 2026 

Update V4.1-Flash-1017 

Häufige Fragen

Wer hat DeepSeek gegründet?

Liang Wenfeng, Absolvent der Zhejiang University und Mitgründer des Quant-Hedgefonds High-Flyer. Er ließ die Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Basic Technology Research Co., Ltd. am 17. Juli 2023 eintragen, führt sie als CEO und kontrolliert nach einer Registerauswertung von Trustiics vom Januar 2025 direkt und über eine Beteiligungsgesellschaft die Mehrheit der Anteile. High-Flyer finanzierte die Firma bis Mitte 2026 allein. 

Sind die Modelle von DeepSeek Open Source?

Die Gewichte der Hauptmodelle seit R1 stehen unter der MIT-Lizenz, die kommerzielle Nutzung, Veränderung und Destillation erlaubt; bei V3 und den Modellen von 2023 gilt für die Gewichte eine eigene Model License, der Code ist MIT. Die Trainingsdaten veröffentlicht DeepSeek nicht; ein Offenlegungsdokument nennt nur öffentlich verfügbare Internetdaten, über Dritte beschaffte Daten und anonymisierte Nutzereingaben. Offene Gewichte, aber keine offenen Daten. 

Was hat das Training von DeepSeek-V3 gekostet?

Laut dem V3-Paper 5,576 Millionen US-Dollar, gerechnet als 2,788 Millionen H800-GPU-Stunden zu einem angenommenen Mietpreis von 2 Dollar je Stunde für den einen finalen Trainingslauf. Vorangegangene Forschung und Versuchsreihen schließt das Paper ausdrücklich aus, ebenso wenig enthalten sind Hardwarekauf, Gehälter und Betrieb. SemiAnalysis schätzte die Server von DeepSeek im Januar 2025 auf rund 1,6 Milliarden US-Dollar; für R1 nannte DeepSeek gegenüber Nature zusätzlich 294.000 US-Dollar. 

Ist DeepSeek in Deutschland verboten?

Ein allgemeines Verbot ist uns nicht bekannt. Die Berliner Datenschutzbeauftragte meldete die App am 27. Juni 2025 bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt, weil DeepSeek Nutzerdaten ohne die nach der DSGVO nötigen Garantien nach China übermittelt; ob die Stores die App daraufhin entfernt haben, ist nicht belegt. Das BSI warnte im Februar 2025, die App könne womöglich Tastatureingaben vor dem Absenden mitlesen. In Bundesministerien ist die dienstliche Nutzung externer KI-Dienste ohnehin untersagt. Die offenen Modelle lassen sich unabhängig von der App auf eigener Hardware betreiben. 

Was hat DeepSeek mit Robotern zu tun?

Eigene Robotikmodelle hat DeepSeek nicht veröffentlicht. Beim Börsengang des Humanoiden-Herstellers Unitree im August 2026 zeichnete die Firma Aktien für rund 140,8 Millionen Yuan mit einer Haltefrist von 36 Monaten; ob daran eine gemeinsame Modellentwicklung hängt, beschreiben die Quellen unterschiedlich. Der Hersteller Realbotix gab im Februar 2025 an, seine Humanoiden könnten künftig DeepSeek R1 als Cloud-KI anbinden, neben anderen Sprachmodellen. 

Quellen

  1. Startseite mit Firmenname im Footer – DeepSeek – abgerufen 20.10.2026
  2. Transparenzseite mit Modellkarten und Offenlegungsdokument – DeepSeek – abgerufen 20.10.2026
  3. Erläuterung zu Modellprinzipien und Trainingsmethoden (chinesisch) – DeepSeek – abgerufen 20.10.2026
  4. DeepSeek-V4 Preview – DeepSeek – 24.04.2026
  5. DeepSeek-V4.1-Flash – DeepSeek – 10.09.2026
  6. DeepSeek-V3.2 – DeepSeek – 01.12.2025
  7. DeepSeek-V3.1 – DeepSeek – 21.08.2025
  8. DeepSeek-R1-0528 – DeepSeek – 28.05.2025
  9. Models & Pricing – DeepSeek API Docs – abgerufen 20.10.2026
  10. Change Log – DeepSeek API Docs – abgerufen 20.10.2026
  11. DeepSeek-R1-Lite-Preview is now live – DeepSeek API Docs – 20.11.2024
  12. DeepSeek-V4.1-Flash-1017 Release – DeepSeek API Docs – 17.10.2026
  13. Organisation deepseek-ai mit Repositories und Lizenzen – GitHub – abgerufen 20.10.2026
  14. DeepSeek-V2: Repository mit Logo, Architekturgrafik und LICENSE-CODE (MIT) – GitHub – abgerufen 20.10.2026
  15. DeepSeek-R1 Modellkarte (MIT-Lizenz) – Hugging Face – abgerufen 20.10.2026
  16. DeepSeek-V4-Pro Modellkarte (MIT-Lizenz) – Hugging Face – abgerufen 20.10.2026
  17. DeepSeek-V4.1-Flash-1017 Modellkarte (MIT-Lizenz) – Hugging Face – abgerufen 20.10.2026
  18. DeepSeek-V3 Technical Report (Tabelle 1: Trainingskosten) – arXiv – 27.12.2024
  19. DeepSeek-R1: Incentivizing Reasoning Capability in LLMs via Reinforcement Learning – arXiv – 22.01.2025
  20. DeepSeek-V2: A Strong, Economical, and Efficient Mixture-of-Experts Language Model – arXiv – 07.05.2024
  21. DeepSeekMath: Pushing the Limits of Mathematical Reasoning in Open Language Models – arXiv – 05.02.2024
  22. Fire-Flyer AI-HPC: A Cost-Effective Software-Hardware Co-Design for Deep Learning – arXiv – 26.08.2024
  23. DeepSeek-V4 Technical Report – arXiv – 26.04.2026
  24. Deepseek: The Quiet Giant Leading China's AI Race (Übersetzung des 36Kr-Interviews mit Liang Wenfeng) – ChinaTalk – 27.11.2024
  25. Who Owns DeepSeek? Shareholders and Corporate Structure – Trustiics – 30.01.2025
  26. Meet Liang Wenfeng, the founder of DeepSeek – The Daily Star – 29.01.2025
  27. DeepSeek AI assistant surpasses ChatGPT on US App Store – TechNode – 27.01.2025
  28. China's DeepSeek sets off AI market rout (Reuters) – Yahoo Finance – 28.01.2025
  29. What drove Nvidia's $540bn single-day crash – Paperjam – 27.01.2025
  30. DeepSeek Debates: Chinese Leadership On Cost, True Training Cost, Closed Model Margin Impacts – SemiAnalysis – 31.01.2025
  31. Secrets of Chinese AI Model DeepSeek Revealed in Landmark Paper (Nature News) – Scientific American – 17.09.2025
  32. China's Xi holds rare meeting with Jack Ma, business leaders (Reuters) – Korea JoongAng Daily – 17.02.2025
  33. DeepSeek slated to draw 50 billion yuan in maiden fundraising, sources say (Reuters) – The Standard – 03.06.2026
  34. DeepSeek in talks to raise $7 billion from Tencent, CATL and other investors – TechNode – 04.06.2026
  35. Chinese AI Startup DeepSeek to Double Workforce to Speed AGI Development – Yicai Global – 26.06.2026
  36. DeepSeek Plans Major Hiring Spree After $7.4 Billion Funding Round – Caixin Global – 27.06.2026
  37. DeepSeek nears $14 billion funding round, double its original (nach Caijing) – Seoul Economic Daily – 14.10.2026
  38. DeepSeek reportedly plans Inner Mongolia data center with Huawei Ascend 950DT chips (nach Bloomberg) – TechNode – 07.09.2026
  39. DeepSeek subscribes to Unitree IPO shares (nach IT Home) – TechNode – 07.08.2026
  40. DeepSeek Buys Into Unitree's Shanghai IPO in Humanoid AI Pact – Unite.AI – 12.08.2026
  41. Realbotix Advances Third-Party AI Integration for its Humanoid Robots – Robotics Tomorrow – 04.02.2025
  42. Intelligenza artificiale: il Garante privacy blocca DeepSeek – Garante per la protezione dei dati personali – 30.01.2025
  43. DeepSeek now in sights of EU data protection watchdogs – Irish Legal News – 31.01.2025
  44. DeepSeek transferred Korean users' data abroad without permission: gov't – The Korea Times – 24.04.2025
  45. Berlin Commissioner for Data Protection reports DeepSeek app to Apple and Google (Pressemitteilung, PDF) – BlnBDI – 27.06.2025
  46. Roundup: Enorme Sicherheitsbedenken gegen chinesische KI DeepSeek (dpa-AFX) – onvista – 12.02.2025
  47. Australia bans DeepSeek on government devices (Reuters) – The Business Standard – 04.02.2025
  48. DeepSeek and U.S. Policy (In Focus IF13197) – Congressional Research Service via EveryCRSReport – 07.04.2026
  49. Moolenaar, Krishnamoorthi Unveil Explosive Report on Chinese AI Firm DeepSeek – House Select Committee on the CCP – 16.04.2025
  50. 1,156 Questions Censored by DeepSeek – Promptfoo – 28.01.2025
  51. OpenAI and Microsoft investigate whether DeepSeek used OpenAI data (nach FT/Bloomberg) – The Decoder – 29.01.2025
  52. Detecting and preventing distillation attacks – Anthropic – 23.02.2026
  53. US looking into whether DeepSeek used restricted Nvidia chips (Reuters) – Yahoo News – 01.02.2025
  54. Singapore says no sign DeepSeek got export-controlled chips via city-state (Reuters) – Taipei Times – 02.02.2025
  55. DeepSeek aids China's military and evaded export controls, US official says (Reuters) – BNN Bloomberg – 23.06.2025
  56. Wiz Research Uncovers Exposed DeepSeek Database Leaking Sensitive Information – Wiz – 29.01.2025
Roboterwelt Redaktion

Alle Zahlen in diesem Artikel wurden am 20. Oktober 2026 geprüft.

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