Drohnen im Vergleich
Drohnen reichen von der leichten Einsteiger-Drohne bis zur Kameradrohne mit stabilisiertem Gimbal und mehreren Kilometern Reichweite. Beim Vergleich zählen Kameraauflösung, Flugzeit pro Akku, Windstabilität und das Startgewicht. In der EU gelten je nach Gewicht und Kameraausstattung eine Registrierungspflicht für Betreiber und ein Kompetenznachweis – vor dem Kauf lohnt daher der Blick auf die Klasse des Modells.
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Kaufberatung
Unter 250 Gramm: Für Drohnen der Klasse C0 und für Drohnen unter 250 Gramm ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 in der Unterkategorie A1 nicht vorgeschrieben. Ab 250 Gramm ist er Pflicht. In unserem Katalog wiegen die meisten Drohnen mit bekanntem Gewicht weniger als 250 Gramm.
Registrieren: Wer eine Drohne ab 250 Gramm fliegt oder eine mit Kamera, die kein Spielzeug ist, muss sich beim Luftfahrt-Bundesamt als Betreiber registrieren. Die e-ID kommt an jede Drohne, für Privatpersonen kostet die Registrierung laut LBA 20 Euro.
Versicherung: Jede Drohne braucht eine Haftpflichtversicherung, auch bei wenigen Gramm. Ob die private Haftpflicht Drohnen einschließt, klärt man mit dem Versicherer.
Grundregeln: Höchstens 120 Meter über Grund, Sichtkontakt zur Drohne, nie über Menschenansammlungen. Wo Verbotszonen liegen, zeigt das Map Tool der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul).
Welche Drohne für wen: Welche Modelle sich für Selfies aus der Hand, als erste Kameradrohne, für mehr Bildqualität oder zum Üben in der Wohnung eignen, steht in unserer Kaufberatung für Einsteiger.
Ratgeber
Häufige Fragen
Brauche ich für eine Drohne unter 250 Gramm einen Drohnenführerschein?
Nein. Für Drohnen der Klasse C0 und für Drohnen mit weniger als 250 Gramm Startmasse ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 in der Unterkategorie A1 nicht vorgeschrieben. Das Luftfahrt-Bundesamt empfiehlt den kostenlosen Online-Kurs trotzdem. Ab 250 Gramm ist der Nachweis Pflicht.
Muss ich eine Drohne mit Kamera registrieren, auch wenn sie unter 250 Gramm wiegt?
Ja. Registrieren muss sich der Betreiber, sobald die Drohne 250 Gramm oder mehr wiegt oder eine Kamera beziehungsweise einen anderen Sensor für personenbezogene Daten hat und kein Spielzeug im Sinne der EU-Spielzeugrichtlinie ist. Die Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt kostet Privatpersonen 20 Euro, die e-ID wird an jeder Drohne angebracht.
Brauche ich für eine Drohne eine Versicherung?
Ja. Eine Drohne gilt nach dem Luftverkehrsgesetz als Luftfahrzeug, ihr Halter muss eine Haftpflichtversicherung haben. Fliegen ohne Versicherung ist eine Ordnungswidrigkeit, der Nachweis gehört bei jedem Flug dazu. Ob die private Haftpflicht Drohnen abdeckt, klärt man mit dem Versicherer.
Wo darf ich mit einer Kameradrohne nicht fliegen?
Unter anderem über fremden Wohngrundstücken ohne Zustimmung, über Menschenansammlungen, über Naturschutzgebieten und Nationalparks sowie in der Nähe von Flughäfen, Industrieanlagen, Krankenhäusern und Behörden. Höher als 120 Meter und außer Sichtweite ist in der offenen Kategorie ebenfalls nicht erlaubt. Wo die Verbotszonen liegen, zeigt das Map Tool der dipul.
Drohnen nach Hersteller
Alle Modelle einer Marke mit Daten und Preisen auf einen Blick.
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